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wikileaks.ch

Berichtet die ausländische Presse zur Abwechslung mal über die Schweiz und dies negativ (so geschehen nach dem letzten Abstimmungswochenende) setzt nicht selten das (facebookweite-) Hyperventilieren ein und das Selbstwertgefühl sinkt zum Nullpunkt.

Bei positiven Meldungen bleibt eine Reaktion aber leider zu oft etwas auf der Strecke. Dieses Wochenende wäre eine solche durchaus berechtigt gewesen. Auslöser einer massiven internationaler Präsenz der Schweiz war der oben abgebildete Tweet von wikileaks. Nachdem deren DNS wikileaks.org deaktiviert wurde, führte die .ch Adresse die User zur Site.

Die Piratenpartei, als Besitzerin von wikileaks.ch, richtete innert Kürze erfolgreich eine Umleitung auf die wikileaks IP um. Switch zeigte Stärke und versicherte die Domain nicht zu sperren. Mehr dazu auf dem Blog von Denis Simonet oder z.B. im The Guardian.

Beides sind wahrlich starke („Schweizer“) Leistungen – egal ob man wikileaks gut oder schlecht findet. Gratuliere!

EDIT: Wie die NZZ und Mashable schreiben, hat die Postfinance das Konto von Julian Assange gekündigt. Schade…

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