Zürich ist zugegebenermassen nicht gerade die velofreundlichste Stadt.
Es sind aber nicht die fehlenden Velostreifen und fiesen Tramschienen, die einem die Fahrt erschweren sondern die Velofahrer selber. Verschlafene Linksfahrer in der Langstrasse-Unterführung, in der Abenddämmerung verschwindenden „Ohne-Licht-kreuz-und-quer Fahrer“ und natürlich die weitverbreiteten Rechtsüberholer bei roten Ampeln.
Zu letzteren gehören übrigens rund 90% der Velofahrer. Mit diesen coolen „Ich-fahre-bei-Rot-noch-bis-auf-den-Fussgängerstreifen“ Rider kann man sich wenigstens prächtig vergnügen – und zwar indem man diese zwischen den Ampeln mit 5-fachem Speed überholt und sich dann bei Rot stehend wieder überholen lässt. Spätestens nach dem dritten Mal, beginnt der rote Bereich..
Bewährt amüsant ist natürlich auch das klassische „Treiben“: Schön aufschliessen, dann Tempo leicht steigern und zwischendurch links ins Blickfeld schwenken. Funktioniert aber nur bei Männer. Da aber garantiert ;)
