Kategorie: Allgemein
Es gibt Tage
Es gibt Tage da funktioniert gar nichts. Heute war so einer. Ich wollte nämlich mal endlich den Screencast für Tabcake fertig machen und ein wenig für meine Liz-Arbeit recherchieren.
Hier ein Auszug meiner WTF?-Erlebnisse heute:
- Das sich selbst zerstörte OS X auf meinem Mac Mini lässt sich nicht neu installieren ohne dass das Ubuntu auch noch den Bach hinunter geht.
- Das neue iMovie ist mit meinem PPC Mac nicht kompatibel (alle anderen iLife Programm schon).
- Der Linux Video Editor „Kino“ will keine .mov Dateien importieren.
- Decoder Chaos.
- QT kann .mov Dateien nicht verlustfrei in .avi umwandeln. Die anderen Konvertierungsprogramme sind noch schlimmer.
- Der Linux Video Editor „Open Movie Editor“ ist nur nach einem 7-Tage-Kurs bedienbar.
- Im „Garage Band“ kann man die Auflösung der Bilder nicht ändern.
- Google Docs direkt aus dem Mail heraus ausfüllen ist z.Z. nicht möglich.
- ….
Und das hat geholfen:
- Nespresso (es lebe die simple Mechanik).
- Das Album „Oracular Spectacular“ von MGMT aus NY.
- Alien Reportagen aus Denver lesen ;)
Nebel, Schnee und ein Generator
Gestern musste ich für einmal nicht ins Engadin arbeiten gehen sondern Richtung Tessin. Ja und weil der San Bernardino Tunnel ausgerechnet jetzt zu ist, waren da dann auch ein paar Kurven zu fahren.
Wenigstens hat’s nicht geschneit, dafür in Strömen geregnet und der Bodennebel war krass. Schnee hat’s übrigens noch Unmengen dort oben. Und das trotz klimaerwärmendem Generator, der den Akku meines Compi geladen hat.
Krisenkonzept
Heute ist doch tatsächlich google.com/patents kurz ausgestiegen. Ein Vorbote? Höchste Zeit sich ein Krisenkonzept zu erstellen:
- 5’000 Blatt Kopierpapier kaufen.
- 5 Tonerrollen kaufen.
- Mails, Kalender, Blog, Notizen, Docs, Bookmarks und eigene Maps drucken.
- Am Bahnhof einen Gepäck-Kasten mieten.
- Prints da reinwerfen.
- Abschliessen.
- Auf das Erdbeben warten.
Ziemlich cool
So sieht wohl das Subnotebook der nahen Zukunft aus:
Das Ding heisst XO-2 und soll im 2010 ins OLPC Programm aufgenommen werden. Mehr dazu hier.
Ich bin dabei :)
Geniestreich
Bei diesem Post bin ich zwar 5 Tage im Verzug aber vielleicht hat ja sonst noch jemand die Google Docs Neuigkeit verpasst.
Bei Google Docs kann man nun Formulare erstellen. Und das ist wirklich revolutionär.
Diese Funktion folgt auf meiner „Dafür ist das Internet gut“ an 5ter Stelle (richtig, auf Platz Nr. 1 ist pandora).
Und so einfach funktioniert das neue Feature:
– Man erstellt eine Tabelle
– klickt auf den Tab share
– dann auf Invite people: to fill out a form
– und dann muss man nur noch die Felder definieren und das Formular versenden.
Das Formular ist direkt im Mail oder kann via Link im Browser angezeigt werden. Wirklich Weltklasse.
All die PHP/MySQL Dinger, die ich in den letzten Jahren in mühseliger Arbeit programmiert habe, gehören der Vergangenheit an :)
Und es wird noch besser: Ich bin mir sicher, dass die Uni’s ihre halbe IT-Abteilung entlassen können, da jetzt jeder Student seine Umfrage für die Abschlussarbeit in Eigenregie erstellen kann.
Der geneigte Leser merkt: Meine Begeisterung ist grenzenlos. Und nein, ich werde nicht von Google bezahlt ;)
Noch eine Anmerkung am Rande: Ich bin nicht etwa auf diese Funktion gestossen weil ich den Google Doc Blog abonniert habe, sondern weil ich heute gedacht habe, dass man einen Webservie entwickeln sollte mit dem man im Doodle Style ein Formular erstellen und sharen kann. Tja, war ich wohl zu spät…
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und gleich eine Umfrage aufgeschaltet. Hier geht’s zum Formular.
Dass der britische Geheimdienst seine Anwärter via Zeitungsinserate sucht, ist ja bekannt. Dass die ESA ihre Aushängeschilder aber auch via Presse sucht, wusste ich nicht. Ist aber so wie das Inserat in der NZZ executive zeigt.
Traumberufe sind auch nicht mehr was sie einmal waren…
Wem also Google-Earth nicht genug ist, der findet hier mehr Infos.
Canada Style
Der Winter schlägt bereits wieder durch hier. Denn ich habe gestern Videos von canadischen Ski Ressorts angeschaut und festgestellt, dass der Unterschied zu unseren Skigebieten nicht nur die Dimension ist ;)
Hier eine kleine Zusammenfassung.
Season Opening
Der Schnee geht und der Asphalt kommt :).
Ganz nach dem Motto „Kunstschnee ist härter als Teer“ feierte ich heute das Season Opening auf der Strasse. Die Stimmung war grossartig. Einzig mit den Kuhfladen auf der Fahrbahn hatte ich zu kämpfen ;)
Bilder von den Täter und dem prächtigen Beverin in meinem flickr Album.
Ride On :)
Schwarze Zahlen

Als angehender Ökonom soll es mir erlaubt sein, zur Abwechslung auch mal etwas aus dem Bereich „Wirtschaft“ zu posten ;)
Doch die heutige Zeitungsschlagzeile stach mir nicht nur wegen meiner Studienwahl ins Auge sondern viel mehr noch als Konsument.
„Die Kleine Rote glänzt mit Rekordergebnissen“
titelte heute „Die Südostschweiz“ (SO).
Mit der „kleinen Roten“ ist die Rhätische Bahn (RhB) gemeint. Das ist der Zug, der in Chur die SBB ablöst und Richtung Engadin und Oberland fährt.
Ich muss anmerken, dass ich längjähriger und zufriedener Kunde dieser „privaten“ Gesellschaft bin.
Und das ist auch gleich das Stichwort. An der Pressekonferenz gestern präsentierte der Verwaltungsratspräsident Hans-Jürg Spillmann die Zahlen des Geschäftsjahres 2007. Und er war hoch zufrieden („Heute habe ich einfach nur Freunde„).
Dank der sog. Dualstrategie (Kosten senken, Erträge steigern) konnte das ordentliche Ergebnis auf CHF 12.9 Mio. gesteigert werden (Vorjahr CHF 5.2 Mio.). Gewinn: CHF 1.3 Mio. Das ist eine Gewinnsteigerung von 85.7%. Soweit so gut.
Nun muss aber erwähnt werden, dass die RhB im 2007 von der öffentlichen Hand CHF 11 Mio. zusätzliche Abgeltungen bekam…
Ob das Geld berechtig ist oder nicht ist eine andere Frage, aber es geht nicht an, dass das Unternehmen als „privat“ vor die Medien tritt, der Verwaltungsrat sich mit schwarzen Zahlen brüstet und die rettenden Subventionen nur am Rande erwähnt.
Doch damit nicht genug: Der Fall RhB ist eine klassisches Beispiel, um zu zeigen was Medienmonopole bewirken können.
Die Südostschweiz hat nämlich ein solches in Graubünden. Die RhB Führung hat das erkannt und weiss mit dem Kader der Zeitung entsprechend umzugehen. Von (kleinen) Unfällen (z.B. die Rangierlok in Davos im Januar) erfährt man nur via Mitarbeiter – die SO schweigt.
Noch viel verheerender ist, dass die SO lange kein Wort über den Vertragszustand der RhB-Mitarbeiter geschrieben hat. Diese hatten nämlich bis vor kurzem keinen Gesamtarbeitsvertrag mehr. Vom ersten Gespräch im Februar im Churer Gansplatz stand nichts in der Zeitung. Erstaunlich, denn die RhB ist immerhin einer der grössten Arbeitgeber im Kanton. Es ist zu vermuten, dass andere Unternehmen nicht so ungeschoren davon kämen, zumal die SO ziemlich weit links steht.










