Auf meinem Heimweg überquere ich die Limmatbrücke. An Abenden wie heute stehen an der Brückenkante die mutigen Jungs und wagen den Sprung in den Fluss. Live is good :)
Mein neues Kärcher Qualitäts-Dampfgerät „für den anspruchsvollen Einsatz“ verdient eigentlich einen eigenen Blog. Bis es soweit ist, berichte ich hier über die äusserst vielfältigen und effektiven Einsätze. Heute: Das gedampfte Velo. Funktioniert wie erwartet gut. Kettenschmutz, alte Velonummern etc. lösen sich ab wie nichts. Nur schade fing es heute auf dem Weg in die Stadt überraschend zu regen an…
Credits: SJ für den Tipp
Am Sonntag machten wir die 5 Seen Wanderung; eine schöne und abwechslungsreiche Tour in der Pizol Gegend.
Start ist bei der Bergstation der von Wangs aus startenden Bahn. Von da folgt der erste Aufstieg in Richtung Pizol Gletscher. Auf dem Pass führt der Weg nördlich am ersten See vorbei und nach einer kleinen Traverse folgt der Abstieg zum nächste See. Anschliessend folgt der Aufstieg über eine grüne Flanke und wiederum der Abstieg zum nächsten See. Wiederum folgt ein kurzer Zick-Zack Aufstieg auf den nächsten Grat auf dessen Kante man von einem grossen Steinmännchen-Park empfangen wird. Der letzte Teil der Tour ist ein sehr schöner Abstieg zur Mittelstation.
Die perfekt für Familien geeignete Wanderung ist einfach und äusserst abwechslungsreich. Dank der mit der Bahn gewonnenen Höhe führt der Weg zu Beginn durch alpines Gelände welches mit dem Abstieg zu Mittelstation zunehmend grüner wird. Und natürlich ist der Panorama-Blick ins Rheintal und Richtung Liechtenstein sehr eindrücklich.
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Mit der zunehmenden Verbreitung der Tablets stellt sich nicht nur für Magazine und Zeitungen die Frage nach den Digital-Publishing-Möglichkeiten, sondern auch für verlagsfremde Unternehmer wie Produktionsbetriebe und Dienstleister. Deren Fokus sind neben Mitarbeiter- und Kundenmagazinen Anleitungen, Produktprospekte u. ä. Dies kann sehr sinnvoll sein: So kann beispielsweise das mit Tablets ausgerüstete Sales-Team die Produkte im Kundendialog wesentlich besser veranschaulichen oder der Kunde lädt das Magazin selbst herunter und nutzt die vielfältigen Möglichkeiten wie beispielsweise 3D Ansicht.
Bei der Frage ob eine Tablet-Version erstellt werden soll, gilt es vorgängig zu analysieren, wie gross die Tablet-Verbreitung in der Zielgruppe ist und welche Geräte, dass genutzt werden. Ein Unternehmen, welches IT-Komponenten für Designer herstellt, unterscheidet sich diesbezüglich von einem solchen, das Werkzeuge für den Handwerker anbietet.
Vor dem Start gibt es eine Reihe weiterer Überlegungen und Entscheidungen zu fällen. Die meines Erachtens relevanten will ich hier aufzeigen.
Adobe Publishing Suite
Adobe präsentierte vor einigen Monaten eine sehr leistungsfähige Umgebung für digitales Publishing auf Android und iOS Endgeräten. Die Suite erweitert InDesign CS 5 und 5.5 mit dem „Folio Builder“ und „Overlay Creator (beide sind in den Folio Producer tools for InDesign CS5 enthalten). Mit ersterem können die Artikel zusammenstellt werden und mit letzerem Mulitmedia-Inhalte eingefügt werden. Dies können z.B. Diashows, Panoramas, Webinhalte oder Videos sein. Die erstellten Files werden mit dem persönlichen Workspace auf digitalpublishing.acrobat.com laufend synchronisiert und können im Webbrowser beschriftet und sortiert werden.
Die gratis verfügbare Adobe Content Viewer App greift nach dem Login direkt auf ebenden Workspace zu und ermöglicht so ein unkompliziertes Preview des Magazins direkt auf dem Device. Diese Preview kann übrigens geshared werden, was sehr nützlich sein kann, für z.B. einen Freigabe. Ein guter Video-Podcast ist hier zu finden.
Diese nahtlose Verknüpfung von InDesign mit digitalpublishing.acrobat.com verpflichtet den User zu einem Acrobat Account. Nur mit den InDesign Erweiterungen alleine ist eine Publikation des Magazins nicht möglich. Die anfallenden Abo-Kosten sind je nach Anspruch unterschiedlich. Eine Übersicht ist hier zu finden.
Die Adobe Lösung ist klar für grosse Unternehmen und Verlage ausgelegt und wird hohen Ansprüchen wie kollaborativem Arbeiten gerecht. Dies schlägt sich in den Kosten nieder; dank der Verwendung von InDesign können jedoch entsprechende Ressourcen gespart werden. Dies insbesondere dann, wenn ein Unternehmen die Print-Version bereits mit InDesign erstellt und über entsprechend Kompetenzen verfügt.
HTML
Ein im Vergleich zur Adobe Publishing Suite offenes System ist die Websprache „HTML“. Wie bei der Website-Erstellung werden die einzelnen Seiten des Magazins programmiert und mit CSS gestaltet. Um die Stylesheets nicht von Grund auf zu erstellen, lohnt es sich, bestehende Bibliotheken wie beispielsweise Laker zu prüfen. Diese enthalten bereits für Tablet optimierte Files, Frameworks und Styles. Nach Fertigstellung des Magazins kann dieses beispielsweise mit dem Backer EBook Framework und Xcode in eine iOS App kompiliert werden.
Eine auf HTML basierende App ist vor allem bezüglich der Kosten eine Alternative zur Adobe Publishing Suite. Verfügt das Unternehmen zudem über ein engangiertes Webdesign-Team und nutzt HTML-basierte Kommunikationsmittel für z.B. Newsletter, ist eine HTML App sinnvoll. Voraussetzungen, die übrigens durchaus auch Vereine, Clubs und weitere Interessengemeinschaften erfüllen können.
Im Verleich zu einer Native App ist eine Web App eine für mobile Endgeräte optimierte Website. Dank HTML5 können Effekte wie bei den Apps programmiert werden. Im Vergleich zur App wird der Content nicht vorgängig sondern bei Abruf einzeln geladen. Daher sind Web Apps nur sehr bedingt offline verfügbar (siehe HTM5 Cache). Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass Web Apps nicht via App Store publiziert werden. Ein Freigabeprozess seitens App Store-Betreiber wie Apple fällt daher weg. Um auf den Inhalt zuzugreifen lädt der Nutzer dementsprechend keine App herunter, sondern ruft die Site via Webbowser auf, was aus User-Sicht mehr als ein Usability Unterschied ist und sowohl positiv wie auch negativ wahrgenommen wird.
Die Financal Times gehört zu den prominentesten Vertreter der Web Apps. Der Verlag stellte die Native App ein und bietet den Leserinnen und Lesern unter http://apps.ft.com/ftwebapp/ die „neue“ App an. Dieser Umstieg warf in der Branche hohe Wellen und heizte die Diskussionen entsprechend an.
Für einen Entscheid zwischen Web App oder Native App gilt es, primär die Zielgruppe bzw. deren Zugang zum Content zu analysieren. Soll beispielsweise der „surfende“ Nutzer angesprochen werden, welcher via Suchmaschine den Inhalt findet, ist eine Web App sinnvoll. Für diesen Nutzer wäre der ein paar Minuten dauernde Download eventuell eine zu grosse Hürde. Entsprechend locker ist aber die Bindung zum Leser. Eine bereits geladene App bleibt auf dem Tablet gespeichert – zumindest so lange, bis der User sie löscht – und kann Push-Alerts senden.
Ein weiterer wichtiger Faktor für den Entscheid ist das Leser-Bedürfnis nach offline verfügbarem Inhalt. Ist die Verbindung schlecht bzw. besitzt der User keine Mobile-Flatrate, ist der vorgängige Download via WLan attraktiver.
Der Entscheid ob und wie man die Leser welche Tablet Devices nutzen am besten bedient, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Der Entscheid wird zudem durch die rasch ändernde Technologie und Verhaltensmuster der Nutzer erschwert. Als Entscheidungshilfe können folgende Fragen zur Orientierung herangezogen werden:
– Wie hoch ist das Budget?
– Wird bereits InDesign genutzt bzw. gibt es bereits eine Print-Ausgabe?
– Müssen die Inhalte offline verfügbar sein?
– Wie loyal ist die Zielgruppe?
Zu 1: Ist die Adobe Suite finanzierbar, ist dies die beste Lösung.
Zu 2: Die Umstellungskosten auf z.B. HTML müssen mitberücksichtigt werden.
Zu 3: Falls ja ist eine App die einzige Lösung.
Zu 4: Ist die Loyalität sehr hoch, kommt eine Web App eher in Frage.
Gestern war Zürich im See bzw. in der Limmat. Und ich war mit meinem Unterwasser-Case dabei. Nach 4’000+ Fotos von der Piste und dem kurzen Einsatz gestern im Letten kommt das Case bei mir definitiv auf die Liste „Lange überlegt, dann gekauft und nie bereut“. Wie auch im Schnee bedarf das Handling zwar noch etwas Übung aber falls das Wetter hält, ergibt sich noch die eine oder andere Chance diesen Sommer :)
BTW: Weil ich schon immer mal eine Tumblr Group machen wollen, versuche ich es mit „hello Zurich summer“ und dem Aufruf „Submit Your Photos NOW!“
Mehr Fotos in Kürze… und ich versuche es vielleicht mit einem kollektiven „Summer in Zurich“ Tumbler
Die Wandersaison ist eröffnet. Und zwar mit einer prächtigen Tour auf einen ebenso prächtigen Berg: den Piz Beverin.
Bekanntlicherweise werden Berge, welche vor der Haustür liegen eher selten erklommen. Beim Piz Beverin ist das ein noch grösserer Fehler, denn vom Gipfel aus ist die Aussicht dank der exponierten Lage grossartig und man erkennt erst noch das eigene Heim.
Aber auch die Route ist äusserst dankbar. Der blau-weisse Wanderweg steigt bereits wenige Meter nach dem Start in Glas und führt durch anfänglich grüne und mit zunehmenden Höhe immer steiniger werdende Steilhängen auf den 2’997,5 m.ü.M hohen Gipfel. Dank des Wegführung auf dem Grat ist die Aussicht bereits während dem Aufstieg sehr schön und der Weg auch frühmorgens sonnig. Einzig der mittlere Teil führt durch Schiefergestein in schattigen Halden. Dies bedingt nicht nur gutes Schuhwerk sondern auch ein konzentriertes Gehen.
Wir starteten um 06.30h in Glas und standen vor 09.00 auf dem Gipfel. Wie befürchtet waren wir nicht die ersten: Ein netter Wanderkollege stieg ziemlich früh auf und hatte bei unserer Ankunft bereits „gespieslet“ und 30 Minuten geschlafen ;) Nach 2h Abstieg waren wir um 12.00 wieder zu hause.
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(Für 360-Ansicht mit dem Cursor in das Bild fahren, klicken, halten und ziehen)