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Demokratie dank Web

Gestern hat das Europa Institut an der Universität Zürich (EIZ) einmal mehr zu einem hochkarätiges Referat eingeladen. Dr. Ivo Sanader, Ministerpräsident von Kroatien, referierte über Kroatien auf dem Weg in die EU.
Es war sehr spannend. Einerseits die Thematik, anderseits die unglaubliche Präsenz und Power von Sanader. Definitiv ein Politiker der Geschichte schreiben will und wird bzw. schon hat.

Interessant waren seine Ausführungen zum Thema Korruption bzw. seine Pläne diese zu bekämpfen. Dabei setzt es voll auf Transparenz – und als Hilfsmittel auf das Web. Die Gerichtsverhandlungen werden z.B. alle online reported d.h. jeder mit einem Webanschluss kann sich so über den aktuellen Stand der Verhandlungen, die Beteiligten Akteure etc. informieren. Neu wird auch der Pflichtverteidiger wird per Computer-Zufallsverfahren ausgewählt.

Ich denke schon seit geraumer Zeit über Möglichkeiten des Webs nach, um eine Demokratie zu unterstützen. Auch im Bereich Global Governance sehe ich gute Chancen. Digg.com ist erst er Anfang von demokratischen online Systemen.

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Powder à la carte


Powder à la carte, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Es gibt Tage, die sind schön zum boarden, dann gibt es Tagen, die sind so richtig schön zum boarden und dann gibt es noch den Tag in der Saison. Ich vermute der war heute: Knietiefer Neuschnee von bester Qualität, strahlend blauer Himmel und erst noch Dienstag – sprich keine Leute. Prächtig, prächtig. Hoch lebe das süsse Studentendasein in den schönen Bergen ;)

Mehr Fotos auf meinem Flickr Account.

So und jetzt nach Zürich in den Schlamm..

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Pelz mit Pelz

Am Sonntag war ich am White Turf in St. Moritz. Für alle Nicht-Szenies: Das ist das Pferderennen in St. Moritz. Der Event findet auf dem See statt. Dieser ist natürlich gefroren. Und gefrorene habe ich auch – und wie. Nicht gefroren hat hingegen der Hund auch dem Bild – dank einem Pelz über dem Fell ;)

Übrigens: Für alle die sich jetzt dank diesem Post zu den Promis oder zumindest Möchter-Gern-Landrover-Vogue-mit-Blondchen- auf-dem-Beifahrersitz-Fahrer zählen: Das White Turf ist auch am nächsten und übernächsten Sonntag noch.

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Ubuntu

Asus Eee PC Konfiguration und Software Must Haves


Der Asus Eee PC hat ein vorinstalliertes Xandros-Linux und die wichtigsten Programme für den Einsatz dieses Low-Tech Subnotebook sind bereits installiert. Trotzdem gibt’s einige Must Haves und Must Do’s in der Konfiguration. Ich poste hier laufend die Änderungen, die ich vorgenommen habe um das prächtige Gerät auf meine Ansprüche zu trimmen.

  • Externer Monitor, Tastatur und Maus. Bevor du mit der Konfiguration beginnst, lohnt es sich schwer diese drei Geräte an deinen Eee PC anzuschliessen. Einige Einstellungen können nämlich sonst gar nicht gemacht werden, da der Save Button auf dem kleinen Bildschirm nicht sichtbar ist. Der externe Monitor wird übrigens bei einem Neustart problemlos erkannt. BTW: Die Auflösung ist recht cool. Falls dein Monitor nicht richtig will, gehe trotzdem über zum nächsten Schritt.
  • Skype Video. Das vorinstallierte Skype unterstützt (noch) kein Video. Ein einfaches Update auf die aktuelle Version löst das Manko. Das kannst du direkt in einem Menü via Tab Einstellungen > Software-Verwaltung (Internet > Skype > updaten). Natürlich kann man die aktuelle Skype Version auch via skype.com Website runterladen und installierten: So geht’s.
  • Full Desktop. Die vorinstallierte Linux-Distribution Xandros hat eine sog. Easy Mode Oberfläche. Das sind diese grossen Buttons, die mit Tabs gruppiert sind. Das sieht zwar ganz nett aus und ist einfach zu bedienen, schränkt aber die Möglichkeiten massiv ein (z.B. neue Software installieren/starten). Daher solltest du auf das Full Desktop wechseln – zumindest für die Konfiguration. Diese hat die klassische Xandros Oberfläche mit einer Taskleiste im XP-Style. Das Umstellen ist ganz einfach. Hier eine Anleitung.
  • Monitoreinstellungen. Falls die Auflösung nicht optimal ist: In der Taskliste links auf Launch klicken und das Menü External Display (5tes von oben) wählen. Hier kannst du die Auflösung etc. des externen Monitors anpassen.
  • Zusätzliche Software (Debian Pakete). So jetzt wird’s linuxig. Im Linux kann man zusätzliche Software mit einem sog. Packages Manager verwalten. Mit einem solchen Tool kannst du nach Programmen (Packages) suchen und diese auch gleich installieren bzw. deinstallieren Das ist natürlich sehr bequem und man hat einen optimalen Überblick. Auf dem Eee ist der Synaptic Packages Manager vorinstalliert. Er wird via in Launch > Applications > System > Synaptic Package Manager aufgerufen. Der Manager ist so vorkonfiguriert, dass nur Software (Pakete) von der Asus Website abgerufen werden können. Das ist zwar eine ganz nette Auswahl, doch es gibt eine riesige Anzahl weiterer Pakete. Diese sind z.B. auf dem Debian Server. Damit der Manager also auch in diesem Monster-Verzeichnis sucht, klickst du auf Einstellungen > Paketquellen und auf den Button Neu. Dann gibt’s du folgendes ein:

Adresse: http://http.us.debian.org/debian/
Distribution: sable
Sektion(en): main

In der Liste oben das sieht dann so aus:
deb http://http.us.debian.org/debian stable main
Dank diesem Eintrag kann man z.B. Tor installieren.

  • Tor. Ohne Pandora Radio macht das Internet keinen Sinn. Und weil man mit der Schweizer-IP gnadenlos von deren Server abgewiesen wird (Kopierrechtprobleme) braucht man Tor. So geht’s.
  • Fenster „Wie Speichermedium öffnen“ deaktivieren. Ich habe den Speicher mit einer 2 GB Karte erweitert. Diese ist permanent im Slot. Wenn man das System aufstartet, kommt jedes mal ein Fenster, wo man gefragt wird, wie man den Inhalt anzeigen soll. Ziemlich nervig. Deaktivieren ist ganz einfach. So gehts.

Die Liste wird laufend ergänzt.
Hier geht’s zu meinen del.icio.us Bookmarks

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Unpacking Asus Eee PC

Endlich :) Gestern bekam ich den vor 2 Monaten bestellen Eee PC.
Natürlich habe ich den lang ersehnten Moment gefilmt und einen unpacking movie gemacht. BTW: Es folgen sicher weitere Posts zu diesem prächtigen Gerät und zwar unter dem Laber „eee“.

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Die grüne Bombe

Die grüne Welle scheint noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil wie ein Artikel im Magazin „Spektrum der Wissenschaft“ zeigt.
Dabei geht es um das neue Nuklearwaffen-Programm der USA. Diese wurde 2004 als Reliable Preplacement Warhead (RRW, zuverlässiger Ersatzsprengkopf) initiiert. Die alten Gefechtsköpfe des Typs W76, die rund eine Drittel der insgesamt rund 2’000 der Gesamtmenge ausmachen, sollen mit den neuen RRW1 ersetzt werden. Das Programm ist natürlich umstritten.
Die Befürworter ziehen mit einer ganze Reihe von Argumenten in die „Finanzierungs-Schlacht“. Neben dem Hinweis, dass die alten Waffen z.T. 30-jährig und somit ihre Lebensdauer erreicht haben, erwähnen sie auch stolz, dass die RRW1 „grün“ sind. Der neue Gefechtskopf käme nämlich ohne manche der häufig in Waffen verwendeten toxischen Substanzen aus. Als Beispiel wird Beryllium erwähnt. Diese Substanz wurde gemäss des stellvertretenden Direktors für Verteidigungs- und Nukleartechnik am Livermore-Laboratorium, Bruce Goodwin, durch etwas ersetzt „das man unbesorgt essen könne. Es ist biologisch absolut harmlos“.
Thilo Körkel fragt in seinem Kommentar zum Artikel berechtig nach „Wie viel Zynismus ist nötig, um eine Atombombe als umweltfreundlich zu bezeichnen, weil ihr Herstellungsprozess weniger toxische Abfälle hingerlässt?“. Und ergänzt «little boy» ist Geschichte, aber öko ist in und darum wird die nächste Bombe grün sein. Auch das US-Verteidigungsministerium geht mit der Zeit.“ Wie wahr.
Den ganzen Artikel kann hier online gelesen werden.

Der zitierte Artikel erschien in der aktuellen deutschen Ausgabe des Scientific American (Sektrum der Wissenschaft), Februar 2008. Erhältlich in der Kantonsbibliothek oder am Kiosk für CHF 14.-.

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Duden Korrektor Starterbox

Ich bin ja am Semesterarbeit schreiben und da ich meine Korrekteure entlasten wollte, habe ich mir gestern die Duden Korrektor Starterbox gekauft. Mein Latex-Texteditor bedient sich nämlich der OSX-Rechtschreibehilfe und die ist nicht sehr gut.
Anyway das Duden Ding ist gar nichts wert. Der enthaltene Texteditor startet via Terminal-Kommando. Mit „im Dock behalten“ ist also nichts. Die Rechtschreibüberprüfung ist äusserst primitiv. Verbesserungen werden nur selten angezeigt, Fallfehler werden nicht erkannt, es kann nicht nach verwandten Wörter gesucht werden etc.
Empfehlung: Nicht kaufen.
Zumindest diese Version. Die MS-Word Ergänzung von Duden ist ev. besser.

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Chicks

Zeit mal wieder die Visits meines Blogs zu pushen. Und das ist ja bekanntlich ganz einfach. Man muss nämlich nur Fotos von Chicks posten. Die Quelle heisst Chickipedia, eine Art Wiki für Chicks eben – mit nützlicher „Find similar Chicks“ Funktion. Die statische Silhouette mit den Körpermassen finde ich jedoch z.B. bei dieser Dame hier problematisch ;)

Trotzdem: Eine noch ganz clevere Idee diese Site. Und es entspricht ganz meinem TechTrend08 „Zentralisieren“. Denn wer will sich schon die hässlichen Fanpages antun?

Apropos Schönheiten: Die NZZ hat in der Ausgabe von gestern die Hollywood Firma Lola VFX portraitiert. Lola VFX retouchiert Schauspieler in Spielfilmen. Das war bis vor Kurzem nur bei Werbefilmen und Videoclips der Fall.
Der CEO des Unternehmens erzählt z.B. davon, dass sie beim Film „Herbie: Fully Loaded“ eine „digital breast reduction“ machen mussten. Die Filmbewertungsstelle MPAA wollte den Blockbuster nämlich nicht für ab sechs Jahre freigeben, da die Brüste von Lindsay Lohan zu gross und zu sexy für ein G-Rating seien. Lola VFX löste das Problem.

Aber es wird natürlich auch in die andere Richtung korrigiert ;) Nur sei das alles streng geheim. Der CEO meinte nur: „Wir haben unglaubliche Sachen gemacht, über die wir leider nicht reden können. Den Leuten würde die Spucke wegbleiben, wenn sie davon wüssten.“

Ich habe übrigens gestern „No Country for Old Men geschaut“. Ganz gut der Film. Aber das nur so am Rande.

So und zur Belohnung für’s Lesen noch eines ;)

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Das war’s

Heute hatte ich die letzte* Prüfung an der Universität Zürich. Ein prächtiges Gefühl :)
Somit bin ich nur noch ca. 60 Liz-Arbeit-Seiten vom lic.oec. entfernt. Und das sollte ich bis Ende Mai auch haben.


Hier eine Liste mit den Lernveranstaltungen, die ich im Hauptstudium besucht habe:

Vorlesungen

  • Managerial Accounting mit Übungen
  • Banking: Clearing/Settlement/Zahlungsverkehr
  • Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Führungspsychologie
  • Human Resource Management
  • Technologie- und Informationsmanagement
  • Marketing I
  • Marketing II
  • Globalisierung und Multinationale Unternehmen
  • Business and Society II: Corporate Social Responsibility/Business Ethics/Stakeholder Management
  • Wissenschaftstheorie
  • Empirische Methoden der industriellen Beziehungen und Personalökonomik
  • Ökonomie & Politik der Innovationen
  • Fortgeschrittene Mikro I mit Übungen
  • Grundlagen von Management und Ökonomik
  • Vortrags und Diskussionstechnik (ETH)
  • Aktuelle sicherheitspolitische Fragen (ETH)
  • Leadership I (ETH)
  • Leadership II (ETH)
  • Patent- und Lizenzvertragsrecht I (ETH)
  • Patent- und Lizenzvertragsrecht II (ETH)
  • Menschenorientierte Führung (ETH)
  • Internationale Entwicklungspolitik. Konzepte der Nord- Süd- und West-Ost-Zusammenarbeit
  • Einführung in den Islam

Seminare

  • Techniken des qualitativen Interviews
  • Theorien der Multinationalen Unternehmung
  • Ökonomie und Politik der Innovation
  • Wirtschaftsordnungen
  • Führungspsychologie (in zwei Wochen)

Total 99.5 von 90 benötigten Punkten

*natürlich nur sofern ich die Prüfungen bestanden habe…

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Scheherezade

Schweizer Filme sind wie verdorbene Pralinés. Man weiss erst beim Genuss was man erwischt hat – ungeniessbar ist es aber so oder so (fast*) immer.
Ich habe mir heute „Scheherezade“ angetan. Ein Film aus dem 2001 von Riccardo Signorell (immerhin ein Bündner).
Ich muss zugeben, dass ich mich – wie bei einem Praliné – vom Äusseren sprich dem Film-Cover beirren lies. Ein fataler Fehler. Der Unterhaltungswert von Scheherezade befindet sich auf dem Gefrierpunkt und die Suche nach einem „tieferen Sinn“ bzw. dem „künstlerischen Anspruch“ verliert sich in der Unendlichkeit.
Meine Empfehlung: Wegschauen.
Immerhin wurden keine Fördergelder geopfert.
*Ausser natürlich die Filme von pascalbergamin.com ;)