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Joe Ackermann

Heute Abend war Joe Ackermann, CEO von der Deutschen Bank, an der Universität Zürich.
Der Hörsaal F180 war natürlich übervoll. Das Publikum bestand mit grosser Mehrheit aus älteren, gräulichen Herren. Dazu kamen ein paar Studenten, Assistenten und vereinzelten sah man sogar Frauen (z.B. Fr. Heberlein und Fr. Riklin in der ersten Reihe).
Die vordersten sechs Ränge (reserviert) besetzte die (Zürcher-) Wirtschaftelite. Auch hier: grau (Haare) in grau (Anzug).

Das Thema des Referats war „Die Bedeutung von Schwellenländern in der globalen Strategie der Deutschen Bank“.
Joe hat sich dann aber grosszügig über diese Vorgabe hinweggesetzt und 45min von der Finanzkrise auf den U.S. Immobilienmärkten berichtet. Seine einleitende Begründung war, dass da ihn das mehr interessiere. Naja mich hat das dann leider nur sehr, sehr bescheiden interessiert (meine Finance Pflichtpunkte habe ich mit Steuerlehre und Bankengeschichte gemacht; also dem absolute Minimum).
Bescheidene 15min ist er dann aber noch auf die Schwellenländer eingegangen. Für diesen Teil brauchte er dann – im Vergleich zum ersten – ein Manuskript.

Anyway: Seine abschliessende Aussage, dass ein globales Unternehmen nur dann funktioniere, wenn lokale Talente eingebunden werden und denen eine Karriere (bis auf die höchste Stufe) ermöglicht wird, funktioniere, hat alles wieder wettgemacht.

Ja und dann ist es natürlich schon ein Erlebnis einer solch mächtigen Person in 10m Distanz zuzuhören. Sein Referat war, wie zu erwarten ist, sehr professionell und er wirkte sehr freundlich (nicht nur wegen seinem Melser Akzent).
Jeo verkörpert wahrscheinlich schon die Bilderbuch-Eigenschaften eines Schweizer Managers. Vor allem im Understatement (immerhin bekam er gestern das Angebot die Citibank zu leiten) und der höflichen Zurückhaltung.

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Switch ermöglicht gratis Hotspot Zugang für Studenten

Student sein lohnt sich. Neben dem subventionierten Mensa Menü für CHF 5.40, gratis Sportanlagen und diversen Vergünstigungen bei Eintritten, kann man jetzt auch auf über 2000 Hotspots in der ganzen Schweiz via VPN gratis zugreifen und auf’s Netz. Ermöglichen tut das SWITCH. Urteil: Grossartig :) Und vor allem verkürzt es die Wartezeit bis das flächendeckende Wireless aufgeschaltet ist.
In Chur kann man jetzt übrigens u.a. am Bahnhof, im Mäc und am Postplatz (da hat’s zwei Restaurants) gratis auf’s Netz. Zürich ist dank Starbucks und Mäc’s praktisch abgedeckt. Da freut man sich gleich doppelt auf den vorbestellten Eee-PC.

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asau kapu

gen einem asseschaden is meine asau kapu. eine neue koses geschlagene 100 CHF + 70CHF einbauen… Auf ebay habe ich eine neue fü 40 CHF gefunden, das Einbauen soll jedoch seh aufändig sein. Mal schauen.

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Rauchverbot in GR. Endlich :)

Yes: In Graubünden darf ab Anfang März in öffentlichen Räumen nicht mehr geraucht werden. In Restaurants und Bars bleibt das Rauchen in abgetrennten Räumen erlaubt. Diese Regelung hat das Stimmvolk mit der Anahme des Gesundheitsgesetzes abgesegnet. Der Entscheid fiel deutlich mit 35’035 Ja zu 11’766 Nein. Die Stimmbeteiligung erreichte 36 Prozent.
Mehr dazu auf NZZ online.

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Dollar-Tief

Der Dollar ist tief – das weiss in der Zwischenzeit jeder.
Doch was heisst das für den Schweizer Konsumenten mit einem Flair für digitale Geräte?

Einige Beispiele (jeweils der Vergleich heute [1.1022] – Jahreshoch [1.2572]):

  • iPhone auf ebay: CHF 606.21 statt CHF 691.46
  • Eee – PC auf ebay: CHF 439.78 statt CHF 501.62
  • XBox auf compusa: CHF 308.60 statt CHF 352.00
  • iPod Nano auf ebay: CHF 184.07 statt CHF 209.95

Und noch ein

  • 10 wöchiger Ferienkurs in SF: CHF 2585.76 statt CHF 2949.39

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Vorher – Nachher

Heute gehe ich American Gangster schauen. Und wie in den einschlägigen Gratiszeitungen mache ich ein vorher nachher.

Vorher

Ich habe viel von diesem Film [American Gangster] gehört. Überwiegend positives [gute Rückmeldungen; der Film hat anderen Leuten (Freunde etc.) gefallen, sie haben ihn (den Film) gut gefunden; ob sie ihn auch auf DVD kaufen oder runterladen, ist nicht bekannt]. Aber auch, dass man sich mit Kissen [um weicher zu sitzen; um das Sitzleder nicht überzustrapazieren; um zu nähen; um es dem in der vorderen Reihe über den Kopf zu ziehen] und einem Lunch [um sich im Kino verpflegen zu können; um einen Hungerast vorzubeugen; um ihn an die Leinwand zu werfen; um ihn dem in der vorderen Reihe in den Ausschnitt (hinten) zu kippen] ausrüsten soll. Das Plakat [Filmplakat; das Poster des Films; hängt vor dem Kino] gefällt mir nicht so. Dafür das Kino [Corso 1 in Zürich]. Optimismus Skala: 5 (1=Kingdom [siehe „Dümmster Film ever„] etc, 10 = Dogtown).

Nachher:

Naja geht so. Kein wirklich grosses Kino. Und der Ratschlag mit dem Kissen und Lunch macht durchaus Sinn.
Die Story kommt nur sehr, sehr langsam auf Touren… Das Filmplakat ist immer noch nicht schön und das Kino dafür schon.


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Ubuntu

Eee-PC von Asus

Als Besitzer eines stolzen 17 Zoll Notebooks (3.5 Tonnen), hatte ich schon immer ein besonderes Augenmerk für die sog. Subnotebooks. Ein solches wäre eine optimale Ergänzung zu meinem aufklappbaren Desktop Computer.


Mit dem Eee PC von ASUS ist ein meines Erachtens sehr vernünftiges Gerät auf den Markt gekommen. Der zentrale Pluspunkt: Es kostet nicht CHF 6000.- wie die Subnotebooks von Sony und Samsung sondern nur ca. CHF 520.-.
Wenn ich nämlich im Zug, Tram etc. schnell etwas machen will, brauche ich keinen Core Dual X Giga Speed Prozessor mit dem ich das 3D Modell eines Taifuns berechnen kann. Und auch keine 2 TB. Leider gibt’s das Eee in der Schweiz erst Anfangs März 2008.

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Armeetage 2007

Langweilig, sinnlos und katastrophal organisiert: Der WK 07 im Tessin.
Doch der Reihe nach.

Es ist Montagmittag und ich sitze im Zug von Chur nach Zürich :)
Eigentlich sollte ich um diese Zeit im zentralen Verpflegungszentrum in Lugano sitzen und Katzenfleisch essen.
Leider, leider hatte ich bereits am Dienstag so starke Schmerzen im Knie (Kreuzband, Meniskus), dass ich am Mittwoch den WK (jährlicher Wiederholungskurs der Schweizer Armee, obligatorisch für alle Milizsoldaten) frühzeitig verlassen durfte.

Vor einer Woche mussten wir nach Melide (TI) einrücken und der Schwachsinn begann bereits in der ersten Minute: Entladekontrolle des Sturmgewehrs. Man fährt also 3h Eisenbahn und hat die Knarre auf dem Sitz nebenan und muss dann bei der Ankunft eine Entladekontrolle machen… BTW: Es ging kein Schluss los. Erstaunlich.

Anschliessend wurde Mat. gefasst und der Zug 2 in dem ich Mitglied war, wurden in die Zivilschutzunterkunft oberhalb von Lugano verschoben (Militärjargon). Die anderen zwei Züge wurden in anderen Unterkünften untergebracht. Alle drei waren schön verteilt (über 20min Fahrt). So hatten die „Vorgesetzten“ wenigstens einen Grund zum jammern, wie schwierig die Organisation so sei und dass sie das erst seit zwei Tage wissen etc.

Am Abend hätten wir um 1800h abgeholt und ins zentrale Verpflegungszentrum in Lugano verschoben werden sollen. Die Fahrer trafen jedoch um 1930h ein. Die Soldaten fluchten, kauften den Laden neben der Unterkunft leer und die Vorgesetzten gaben der äusserst komplizierten Stationierung die Schuld.
Ok, über all das konnte man ja hinwegsehen. Probleme zu beginn eines Events sind mir ja bestens bekannt ;) Und man ist ja flexibel. Zumindest wenn man ein Buch dabei hat.
Auch wurde bereits die erste Weinflasche geöffnet (Bier wurde schon im Zug getrunken) und man durfte Zeuge werden, wie offen der Rassismus in gewissen Kreisen bzw. Gesellschaftsschichten ausgelebt wird.

Doch so richtig armselig wurde es nach dem Nachtessen: Der Hauptmann (verantwortlich für die Kompanie von 300 Mann) hielt im Hörsaal der Uni Lugano einen Schülervortrag zum WK-Ablauf. Es war unübertrefflich arm. Über das miserable Vortragen könnte man ja noch wegsehen, auch, dass es sicher immer während dem Sprechen vom Mikrofon entfernte, aber die Inhalte… Himmel.


Der Auftrag war grob umrissen folgender:

  • Unterkünfte 24h bewachen (wegen dem Diebstahl von 80 Gewehren im Sommer gelten verschärfte Massnahmen)
  • VIP’s mit den Booten herumfahren
  • und einen FA18 Kampfjet bewachen.

Hier muss ich noch erwähnen, dass es bei dieser ganzen Geschichte um die „Armeeeage 2007“ geht. Während dem 20. – 25. zeigt sich die Schweizer Armee dem Volk.


Die Aufträge waren offensichtlich reines Alibi, denn

  • die Unterkünfte hätte man nicht bewachen müssen, wenn man das Gewehr zu hause gelassen hätte oder zumindest alle Knarren in einer Unterkunft zentral eingelagert hätte,
  • die VIP’s sind sowieso nur Armee-Kader, die schon genug Vorteile auf Kosten der Steuerzahler geniessen
  • und die FA18 hätte man auf Flughafen lassen und anstelle des Originals ein s/w – Foto zeigen können. Auch machte es keinen Sinn den Kampfjet schon eine Woche vor dem eigentlichen Ausstellungstermin „auszustellen“. Doch dazu später mehr.

Zurück zum Vortrag des Kommandanten.
Sein ganzer Stolz war, dass wir dank seinem grossartigen Votum bei der Planung (?) des WKs die Wache der Unterkünfte nicht mit scharfer Munition machen müssen.
Wenn er nicht so brätsch-hohl wäre, würde man vermuten, er wollte damit die immense Gefahr, die von einem bewaffneten Milizsoldaten ausgeht, verhindern. Soweit dachte er aber nicht. Schliesslich glaubt das mittlere Kader an ihre auf den dritten Weltkrieg ausgerichtete Schweizer Armee. Vielmehr ging es im nur darum, dass wir uns dankbar zeigen und ihm womöglich noch eine Weihnachtskarte senden.

Am Anschluss hielt dann noch der Wachkommandant (von einigen seinen Kameraden auch „Klein-Hitler“ genannt) seinen Vortrag. Die Packpapier-Plakate waren knapp bis in vorderste der rund 15 Reihen im Hörsaal sichtbar. Aufmachung, Inhalt und Art war tiefste Nacht. Und nach 5min merkte er, dass das französische Plakat das falsche ist. Den Welschen war egal. Verständlich.
Sein grösstes Problem war die Militär Polizei („HePo“), die scheinbar Wach-Kontrollen durchführe. Immerhin einer der uns Soldaten nicht traute bzw. unsere Kompetenz – wenn auch indirekt – in Frage stellte.

Nach dem Referat ging’s zurück in die Unterkunft. Ach ja, fast vergessen: Ich wollte während dem Wach-Referat Kaffee holen wollte und vor der Türe traf ich auf den Hauptmann. Er wollte seine institutionelle Macht brav ausleben und mich zurück in den Saal befehlen. Dies gelang nicht ganz, wobei ich mich relativ zurückhaltend gab um einen Krieg bereits am ersten Tag zu vermeiden. Das mit dem Kaffee verschob ich auf später.

Am kommenden Morgen war Fussball-Spielen auf dem Programm und zwar von 0700 – 1200. Grossartig. Ich trank um 0900 meinen dritten Kaffee im zweiten Restaurant. Wenigsten sind die Preise in Lugano richtig sympathisch (CHF 3.- für eine Schale).
Aus Langeweile beschlossen wir dann mit dem Auto ein bisschen umherzufahren. Natürlich immer mit Auftrag ;). Um 1000 gab’s dann den vierten Kaffee in der dritten „Beiz“ oben in Tesserete (war da mal in einem J&S Kurs).

Wir zählen bereits am ersten Morgen krampfhaft die Minuten. Doch der Nachmittag sollte noch schlimmer werden: Übersetzer (Boote mit Aussenbordmotor) fahren war auf dem Programm. Sinn: Manövrieren repetieren. Aber wiederum war alles so erbärmlich unkoordiniert und dämlich, dass ich mich nach 10min an den Steg fahren liess und da ausstieg. Die beiden Vorgesetzten im Boot hatten leider gerade kein Argument um mich zurückzubeordern.

Die FA18 wird angeschwemmt.

Am Nachmittag wurde übrigens auch der angesprochene Kampfjet FA18 auf einem Floss in die Bucht vor Lugano geschifft. Eine FA18 auf einem Floss tönt absurd. Ist es auch und wie. Aber es ist eine „Show-Element“ der Armeetage und vor allem ist so – wie erwähnt – die Kompanie drei Wochen beschäftigt…
Der FA18-Transport wurde übrigens vom Filmdienst der Armee ausgiebig gefilmt. Ein Heli schwebte ca. 30min vor dem Floss umher… Das Geld aus dem Fenster werfen wäre sinnvoller. Dafür durften Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens mitfliegen. So kauft man Journalisten.

Ich legte mich anschliessend mit der NZZ ans Ufer und diskutierte mit einem Kollegen über die Armee, Gott und die Welt. Leider ging die Sonne relativ früh unter.

Irgendwann ging’s dann zum Abendessen ins Verpflegungszentrum (mitten durch die Rush-Hour in Lugano) und danach in die Unterkunft.
Am Abend hätten wir Ausgang gehabt. Ich zog es jedoch vor in der Unterkunft zu bleiben. Dem „Gerücht-Befehl“ den „Ausgänger“ trotzdem anzuziehen, „widersetzten“ wir uns. Wobei ich einmal mehr feststellen musste, wie inkonsequent gewisse Leute sind. Sie jammern und fluchen den ganzen Tag über die Armee, wenn’s aber drauf ankommt, ziehen sie den Schwanz ein und „gehorchen“ brav (und ziehen den “Ausgänger“ für 5min an). Gruppentiere.
Auch interessant zu beobachten ist die Wirkung einer Uniform. Ohne die unzähligen Studien zu diesem Thema zu zitieren, ist es schon unglaublich wie der Lebensmitteldetail-Händler dank der Uniform gewisse Eigenschaften übernimmt.

Na ja abgesehen von diesen psychologischen Beobachtungen, der endgültigen Erkenntnis, dass die Schweizer in einer sehr, sehr tiefen Identitätskrise steckt, organisatorisch völlig unfähig ist, Geld verbrennt und vor allem alles auch noch leugnet, hat mir der WK nichts gebracht. Die Schmerzen (im Knie!) erlaubten mir den Zirkus frühzeitig zu verlassen.

Suspendiert da Schmerzen.

Dafür habe ich den Mittwoch genutzt, um mich mit den Zivildienst-Angeboten Auseinandergesetzen und ich muss sagen: Grossartig. Ich bewerbe mich jetzt für die Mitarbeit in einem Entwicklungshilfeprojekt in Afrika. 6 Monate.

Und hoffe, dass irgendwann jemand die Missständer in der Armee aufdeckt (vielleicht wenn die Sozialhilfemissbräuche out sind). Eine simple Umfrage bei den Soldaten mit der Frage „Würden Sie im Kriegsfall ihrem Vorgesetzten folgen/trauen?“ würde das wahre Gesicht bzw. die Krise in der Armee schon ziemlich genau zeigen. Ich jedenfalls würde sicher nicht in die gleiche Richtung laufen wie mein Hauptmann. Denn das wäre der sichere Tod.

Edit, 21.11.2007: Ergänzend muss ich an dieser Stelle betonen, dass ich nicht für die Armee-Abschaffung plädiere. Dies zeigt sich unmissverständlich hier, hier und hier. Auch über den Budget-Posten lässt sich diskutieren. Meine Kritik gilt vielmehr der inkompetenten und ineffizienten Schweizer Miliz Armee, die sinnlos Geld verbratet und ein einziges Lügen- und Illusionsgebilde ist. Eine mögliche Lösung ist eine Berufsarmee, die den aktuellen Gefahren auch gerecht wird.

Kommentare zu diesem Blog auch auf NZZ online.

Nur das Wetter war schön.
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NEAT

Gestern Nacht habe ich in Sedrun auf der NEAT-Baustelle gearbeitet. Die Gewerkschaft „UNIA“ hat nämlich Streik angekündigt, wegen dem Landesmantelvertrag etc (was den Mineuren absolut egal ist). Naja und wir hatten da oben Aufsicht sprich wir hätten ein allfälliges Eindringen von UNIA-Funktionären melden müssen.
Doch es blieb ruhig. Wahrscheinlich auch wegen dem massiven Wintereinbruch.


Interessant war’s trotzdem. Und wie. Mineure sind definitiv schwere Jungs und unglaublich freundlich. Kameradschaft wird bei denen gross geschrieben. Kein Wunder, denn einander ausweichen können sie sich nur sehr bedingt. Arbeit und Wohnen ist das eins. Und wenn man zusammen bei 30-35 Grad neben einer 300m langen Bohrmaschine steht und in 400m Tiefe Sprengungen durchführt, ist Vertauen natürlich alles.
Jeweils nach 10 Tagen haben sie 4 Tage frei. Und dann geht’s direkte vom Stollen ins Auto und ab in die Heimat. Dies auch wenn sie dafür 2 der 4 Tage auf der Autobahn Richtung Italien, Ostdeutschland, Portugal etc. verbringen.
Ich war recht fasziniert und würde gern noch viel schreiben, aber eben viel geschlafen habe ich heute nicht und morgen muss ich ja fit sein. Es geht nämlich in den WK, würg.

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Der dümmste Film ever


Gestern habe ich mit den Blockbuster „The Kingdom“ im Kino angetan. Dieser Film ist so unendlich schlecht. Die ersten 30min dachte ich noch die ganze Geschichte sei ironisch. Doch dem war leider nicht so… Wirklich „tiefste Nacht“, wie Pascal jetzt treffend sagen würde.

So geht die Geschichte: Vier strohdumme FBI Agenten helfen den (im Film als total verblödet dargestellten) Saudis einen Terror-Anschlag aufzudecken. Die Amerikaner fungieren als Imperialisten, verteilen Lollipops und sagen den Saudis wie eine richtige Kultur funktioniert. Der Islam wird grosszügig dämonisiert etc. etc.
Der beste Dialog war übrigens: „Da ist das Haus – und da oben ist das Hausdach.“

Der Beweis: Ich war da.