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Rücktritt Eveline Widmer-Schlumpf

Die „Faktenlage“ hat sich geändert, der Wind hat gedreht und ich habe meine Meinung revidiert: EWS sollte zurücktreten.

Und zwar weil
  • Ein parteiloser Bundesrat höchstens gleich gut aber nicht besser ist als ein Bundesrat mit einer Partei im Rücken.
  • Eveline Widmer-Schlumpf ersetzbar ist.
  • Eine Partei parteiisch sein muss und ihre Linie zumindest während einer Legislatur beibehalten sollte.
  • Es nur noch um Prinzipien geht und nicht mehr um das Wohl des Staates.

3 Antworten auf „Rücktritt Eveline Widmer-Schlumpf“

Hallo Herr Windfahne!

Es ist wohl sehr erschreckend wie Sie von einem Tag auf den nächsten Ihre Meinung wechseln. Sie gäben einen tollen Politiker ab.
Ihre Kompetenz war mir gleich zu Beginn sonnenklar, als sie über die schweizer Presselandschaft referierten und anschliessend drei verschiedene Titelblätter der „Südostschweiz“ zeigten. Doch, ich muss sagen, Sie, Herr Windfahne, scheinen mir belesen.
Ein paar Titelblätter der „Weltwoche“ hätten Ihrem Beitrag ein bisschen die nötige Würze gebracht. Nun bleibt ein fahler Nachgeschmack.

Hochachtungsvoll,

Herr Hatnoch Prinzipien

Schuster bleib bei deinen Leisten.

Ich schätze ihre Kommentare über technische Errungenschaften und die Schneeverhältnisse in den Bergen sehr. Auch mag ich ihre Filmanalysen, die von einem vertieften Verständnis für das laufende Bild zeugen.

Von Politik, lieber Herr Clemens, haben Sie jedoch keine Ahnung.Das nehme ich in ihrem Fall nicht mal übel, da Sie sonst ein ganz netter Kerl sind und bis anhin nicht unangenehm aufgefallen sind. Eine gelbe Karte muss ich dennoch aussprechen. Umdrehen Herr Clemens ich muss ihre Rückennummer aufschreiben…

Weiterspielen.

PS: Die Südostschweiz eignet sich ausgezeichnet um Sandwiches einzurollen oder nasse Schuhe auszustopfen. Fenster putzen kann man damit auch. Das gleiche gilt übrigens für die Weltwoche.

verfehlte analyse!

der svp geht es ja nicht in erster linie um die person ews, sondern um die tatsache, dass blocher abgewählt wurde. folglich kann nicht irgend ein ersatz für ews gewählt werden.
das wirklich tragische an der geschichte ist folgender umstand: die svp möchte sich wieder einmal über die institutionellen regeln hinwegsetzen. in der schweiz wird nunmal der bundesrat vum parlament und nicht vom volk gewählt. dieser entscheid muss akzeptiert werden. blocher hatte ja die möglichkeit sich 4 jahre zu beweisen – offensichtlich ist ihm dies nicht gelungen. trotz schwächung der linken und stärkung der svp nach den parlamentswahlen, hat sich eine mehrheit nicht mehr für blocher entschieden. offensichtlich gingen nun auch einigen bürgerlichen parlamentariern blochers stil gegen den strich.
zum glück gehört in der schweiz noch ein gewisses niveau zu den voraussetzungen für die ausübung eines exekutivamtes. schlisslich wollen wir ja keine primitiven populisten an der spitze unseres staates – wie dies leider gerade wieder in italien der fall ist.
die selbsternannten hüter der schweizer traditionen und werte, sind die grösste gefahr für unsere liberalen und sozialen errungenschaften!

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