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Passabene


In den grossen Warenhäuser in San Francisco gab’s dieses Selber-Scannen-System bereits im 2005. Seit ein paar Wochen hat es nun auch „mein“ Coop.
Fazit: Super.

Zumal z.Z. noch sehr wenige Kunden das Ding nutzen und daher die passabene Kasse immer frei ist :)
Coop kann jetzt natürlich grosszügig meinen Warenkorb bzw. mein Waren-Plastiksäckli analysieren.
Die armen Analysten werden sich sicher fragen wie einer überlebt der jeden Mittag das gleiche isst (Birchermüesli + Vollkornbrötli + irgend ein namenloses anderes Brötchen + Orangensaft). Auch die Varianz des Wertes „Zeit-im-Laden“ wird äusserst gering sein. Immerhin werden die beiden Werte korrelieren ;) (Statistik ist eigentlich nicht mein Ding, aber klug schreiben ist ja bekanntlicherweise einfach.)

Wie auch immer, seit ich den Leitartikel im GEO zum Thema „Wie treffen wir Entscheidungen“ gelesen habe (den Blick hatte sich schon jemand anders geschnappt), weiss ich, dass mein Gehirn mir äusserst dankbar für dieses Routine-Einkaufen ist. Das spart nämlich Ressourcen für wichtigeres :)

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Das war das Contura 08


Grossartige Stimmung, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Soli, so langsam verflüchtigt sich die emotionale Phase ein wenig oder zumindest so, dass dieser Blog Eintrag nicht zu einem 50 seitigen „Ich schwelge in meinen Erinnerungen“-Roman wird (es soll ja Leute geben die Blogs ausdrucken).
Passend dazu ein Zitat von Adriano Sack aus Manieren 2.0:

„Das Internet ist nicht der Ort für Romane sondern von Pointen“.

Jetzt aber zum Bundeslager.
Ich war als Koordinator der Internationalen Gäste tätig und habe so ziemlich genau vor einem Jahr begonnen. Richtig los ging es dann aber erste Ende November.

Die Idee war dem bewusst national ausgerichten Lager einen internationalen Farbtupfer zu geben. Dabei unterschieden wir zwischen Gästen und Partner. Die Gäste meldeten sich selber an und kamen aus Österreich, Dänemark, Finnland, Luxemburg und England und waren entsprechend selbständig (ausser die 90% Ausnahmen).
Die Partner (der Pfadibewegung Schweiz) kamen aus Burkina Faso, Rumänien und Georgien. Diesen konnten wir dank der Unterstützung von Stiftungen die Reise und den Aufenthalt in der Schweiz finanzieren. Und dann gabs noch die dazwischen. Sie kammen aus Chile, Argentinien und der Slowakei.

Ja und alles hat bestens geklappt. Wobei man ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Morgen loben soll. Die Burkinbées und Georgier sind nämlich noch ein paar Tage in der Schweiz. Aber ich bin optimistisch

Hier ein paar Erlebnisse und Erkenntnisse vom Contura 08:

  • „Meine“ Abteilung aus Chur wird als die Verhängteste in die Geschichte eingehen. Beim Check-in haben sie gemerkt, dass der Lagerbeitrag von bescheidenen CHF 8’000.- nicht bezahlt wurde… Die Lagerleitung drohte mit einem Lebensmittelstopp ab Mittwoch. Das Geld konnte dann noch organisiert werden. Immerhin: Im Improvisieren sind sie Weltmeister.
  • Die Britische Einheit schickten einen ihrer Teilnehmer zwei Tage vor Lagerschluss nach hause. Die Mutter musste ihn abholen. Flugkosten: über CHF 2000.-.
  • Das Essen war unglaublich ungeniessbar.
  • Die Linthebene besteht zu 99.9% aus getrocknetem Schlamm.
  • Die Schweiz wurde ihrer Rolle als Drehscheibe gerecht: Am Sing-Song Abend tanzten die Georgier zusammen mit den Burkinas und gewisse Chilen fanden Gefallen an gewissen Georgierinnen.
  • Hierarchische Kommunikationswege sind für nichts.
  • Das Spektrum zwischen den Chaos-Abteilungen (z.B. Chur) und den perfekt organisierten Einheiten (primär aus dem Welschland) ist riesig.
  • Die Pfi-La 08 Schlussfeier beleibt der Benchmark für ein Pfadi-Bühnenprogramm.
  • Die Zürcher sind gar nicht so schlimm.
  • Die Rumänen schenken mir eine Panflöten CD. Selbstlos wie immer schenkte ich sie weiter, der Beschenke schenkte sie ebenfalls weiter… Das geschenkte Poster hängte ich jedoch eigenhändig auf – und überliess es dem Schulhaus Benken.
  • Mein Groupie fliegt morgen zurück nach London.
  • Die Österreicher haben ganz gute Süssigkeiten.
  • Personen, die Mails nicht innerhalb von 2h beantworten, können trotzdem ganz nett sein.
  • Nachtfotos können nicht kitschig genug sein.
  • Ich hatte ein grossartiges Team :)
  • Pfadi rockt.

Ja es war wirklich einmalig grossartig oder eben: grosses Kino. Umso härter war es heute wieder in der Bibliothek zu sitzen und an der Liz-Arbeit schreiben. 26 Tage bis zur Stunde Null..

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Contura 08


Hochbauten, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Ich bin bis am 3. August im Contura 08. Und es rockt mächtig.
22’00 Pfadis aus der ganzen Schweiz und 500 aus dem Ausland haben ihre Zelte in der Linthebene aufgeschlagen.
Mehr Infos auf Contura08.ch.

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Open Letter to Claudio Lardi

Open Letters erfreuen sich ja immer wieder grosser Beliebtheit.
Häufige Adressaten sind Steve Jobs, Kevin Rose und Hillary Clinton. Ich adressiere meinen Open Letter einer nicht ganz so prominenten Persönlichkeit und im Gegensatz zu den meisten Open Letters ist meiner keine „Anklage“ sondern ein „Dankeschön“.

Lieber Herr Regierungsrat Claudio Lardi,

heute hatte ich das Vergnügen den Informatiker der Regierung kennenzulernen. Er wies mich unmissverständlich darauf hin, dass es strikte verboten sei das Lan-Kabel aus dem öffentlichen Computer der Kantonsbibliothek zu ziehen und bei meinem Laptop einzustecken.

So umgehe ich einerseits die Regelung, dass man nicht länger als 15min gratis auf das Netz darf (An-/Abmeldung am Desk) und anderseits „logge“ ich mich so in das Hochsicherheitsnetz der Regierung ein.

Nach diesen Ausführungen wies er mich darauf hin, dass im 1. OG seit neustem ein wLan strahlt. Freundlicherweise gab er mir auch das Passwort.

30 Jahre nach der Erfindung des Internets, kann man jetzt also auch in der Kantonsbibliothek Graubünden legal auf’s Netz.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Sie Herr Lardi als höchster Chef der Kantonsbibliothek. Damit haben sie bewiesen, dass auch ohne Lobbying Fortschritte möglich sind.

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Unpacking the Braking Parachute

Mein lang ersehnter Bremsschirm ist endlich gekommen :) Leider konnte ich ihn mangels trockener Strassen noch nicht testen….

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Paul R., iPhone-Besitzer

Das iPhone rockt, keine Frage. Aber ist man damit (noch) cool?
Ein Freund von mir, der gestern eines gekauft hat und daher vor Ort war (und die Leute da gesehen hat), meint schlicht „nein“.
Aber wie dem auch sei: Paul R. (siehe Bild) ist das egal. Er hat jetzt eines. Und heute Abend wird er den TV-Sender „OSX“ im Programmheft suchen ;)

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Bluetooth Vibra für’s Handy

Für alle die sich heute nach 7h anstehen ein iPhone ergattert haben und beim Hinauslaufen festgestellt haben, dass das Ding nicht in den Hosensack passt, gibt es ein nützliches Gadget: Den Bluetooth Call Notifier.

Bei den meisten Hersteller scheint jedoch die Devise „Form follows Function“ fest im Firmenleitbild verankert ;)
Ein Open Letter an Hayek oder Jobs drängt sich auf.
Hier noch ein Link zum Modell von BQ Wireless.

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Besser

Ohne jetzt eine Abhandlung des Verhältnisses Schweiz vs./zu Deutschland zu verfassen oder gar die längst vergessene EM nochmals aufzuwärmen, muss ich – in der Zwischenzeit auf Seite 39 meiner Liz-Arbeit angelangt – feststellen, dass die deutsche Tastatur besser ist als die schweizerische (DE). Zumal für Deutsch-Schweizer.
Nur schon mit dem direkten Anschlag des grossen „Ä’s“ spart man pro Seite min. 4 Minuten. Und é, è etc. brauche ich beim besten Willen äusserst selten..

Wie auch bei Ubuntu verdanke ich den „Umstieg“ meinem (deutschen) Asus Eee ;)

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Flüsterbelag


Teermaschine von vorne, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Das 08 wird schon jetzt als „Teer-Saison“ in die Bücher eingehen :). Jetzt werden nämlich auch noch satte 3km meiner Downhill-Strecke mit sog. Flüsterbelag überzogen. Damit wird der nervige Abschnitt der Strecke zum Y-Yeah-Teil.
Da kann man nur noch Danke sagen und zwar der Firma Stradun SA für die erstklassige Arbeit und dem Kanton für die Kohle.

BTW: Wenn ich so aus dem Fenster schaue, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das nicht der letzte „Teer-Post“ war hehe.
Mehr nette Bilder von heute (z.B. Teermaschine von hinten) hier.

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Neue Sehenswürdikeiten

Ich fühle mich zwar schon bald wie einer dieser vergrämten Staatskritiker aber diesen Post musste ich einfach schreiben ;)
Und zwar geht’s um die zwei neuen Stadtbushaltestellen in Chur. Die Stil-Betonung von „die“ ist durchaus berechtigt, denn es handelt sich bei den zwei Exponenten nicht um irgendwelche Bushaltestellen sondern eben um die.

Normale Standard-Haltestellen in Chur kosten nämlich bescheidene CHF 20’000.-, die zwei neuen jedoch je CHF 50’000.
Stehen tun sie beim Maltesertum. Und dieser Ort wurde in den letzten Monaten mächtig aufgefrischt und erneuert (was übrigens auch prima gelang). Dennoch stellt sich die Frage warum denn solche hypermoderne Bushäuschen nötig sind. Der Ort ist nicht wirklich schön und auch nicht von touristischem Wert.

Die offizielle Antwort von höchster Stelle lautet: Wegen dem historischen Zaun, der hinter dem Häuschen verläuft.
Dieser historische Gusseisen-Zaun – der im Übrigen nur denjenigen bekannt sein wird, die ihn um zwei Uhr morgens für eine öffentliche Toilette halten – ist jedoch nur noch eine Rekonstruktion. Das Original wurde im Zuge der Bauarbeiten weggerissen.
Tja so geht das in Chur. Lustige Geschichte und man darf sich auf die nächste Aktion und deren Begründung freuen :)