Man stelle sich einen nur über eine steile Betontreppe zugänglichen und sinnlos verwinkelten Luftschutzkeller voll mit Pfadi-Material vor.
Dieses Material (zu 95% Schrott) hat sich während den letzten rund 50 Jahre dort unten angesammelt, ist sperrig, nervig und muss teils mühsam eingefangen werden.
Ja und am Samstag mussten wir diese Material zügeln… Aber es ist geschafft und das legendäre „Mönti“ ist Geschichte :)
Kategorie: Allgemein
Steigerung
All jene die hofften, dass nach The Fast and the Furious III keine Steigerung mehr möglich ist, werden mit Death Race eines besseren belehrt.
Was so abgeht
Zur Zeit läuft ja so einiges auf unserer Welt. Da ist es natürlich schwierig eine Auswahl zu treffen ;)
- Palin: Das die so ist wie sie ist, ist ja noch eines – aber, dass sie tatsächlich Anhänger hat.. unglaublich. Fest steht: McCain und seine Crew würde die USA wohl definitiv zum Drittwelt-Land machen. Dann halt doch Mr. Change (ich war eigentlich für Hillary).
- A propos särbelnde USA: Am 14. September war Stiglitz in der Sternstunde vom Schweizer Fernsehen. Der Podcast ist äusserst empfehlenswert.
- Und noch mehr zum Thema „särbeln“: Lehmann Bro ist hops und Hollywood kämpft sicher bereits um die Filmrechte. Immer wieder interessant: Die versteinerten Websites von Firmen im Konkurrs.
- Die UBS verlor übrigens auch wieder mächtig gestern. Ich glaube zwar nicht an einen Konkurs (wenn’s doch eintrifft, kaufe ich die Filmrechte), werde mein UBS-Konto morgen aber doch auflösen. Denn was bringt mir als Kleinanleger diese Bank in den nächsten vier, fünf Jahren? Nichts. Daher ab zur Banca Populare di Sondrio oder Raiffeisen.
- Sonst so: Hulk2 ist mächtig gemacht und War Inc. trotz (sehr) gutem Thema leider extrem schlecht.
- Und da Posts ohne (Porno bzw. Tier) -Bilder deutlich weniger Visit haben hier noch ein Foto von Broccoli.
Ich bin zwar leider immer noch nicht ganz fertig mit meiner Diplomarbeit – aber damit ich nicht noch meine treusten Blog-Leser verlieren, mal wieder ein Post.
Nein, ich schreibe nicht über Google Chrome. Mit OS X und Ubuntu habe ich diesbezüglich auch schlechte Voraussetzungen ;) Und ich schreibe auch nicht über den verpassen Geburtstag diese Blogs.
Sondern ich schreibe bzw. copy&paste mal wieder etwas zum Thema „Stellenanzeiger“.
Alle die bei der Bewerbung als Astronaut nicht erfolgreich waren, können es jetzt nämlich noch als Chef der Armee versuchen:
Chef/in der Armee
Die Armee verteidigt Land und Volk, unterstützt die Bevölkerung bei Katastrophen und in Notlagen und leistet Einsätze zur Friedensförderung.Als Chef/in der Armee tragen Sie die Gesamtverantwortung für rund 220’000 Armeeangehörige und rund 10’000 Mitarbeitende des Departementsbereichs Verteidigung. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Führung, die Ausbildung und die Weiterentwicklung der Armee und des Departementsbereichs Verteidigung. Sie sind verantwortlich für die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Armeeaufträge. Als Mitglied der Departementsleitung VBS nehmen Sie Verantwortung auf Departementsstufe wahr.Sie sind eine starke Führungspersönlichkeit mit einer ausgeprägten Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit sowie sicherem Auftreten. Sie verfügen über gute kommunikative Fähigkeiten und es fällt Ihnen leicht, Beziehungen und Kontakte mit anderen Bundesstellen, politischen Be-hörden und ausländischen Partnern zu pflegen. Sie kennen die Funktionsweise des politischen Systems Schweiz und verfügen über eine entsprechende politische, gesellschaftliche und interkulturelle Sensitivität. Ferner verfügen Sie über einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung und über eine breite Führungserfahrung in Top-Kaderfunktionen. Sie sind höherer Stabsoffizier und Kommandant eines grossen Verbandes oder Chef/in einer Verwaltungseinheit im Departementsbereich Verteidigung. Sie sprechen zwei Amtssprachen sowie Englisch.
Stellenantritt: 1. Januar 2009
Übrigens, die Bewerbung muss man direkt an Herr Bundesrat Samuel Schmid, Chef VBS richten – kein Witz.
Tja, ich würde mich ja gerne bewerben. Aber 1.1.2009 ist ein wenig spät…
6 Days, 9 Hours, 54 Minutes
Down the Hill
Wann habe ich eigentlich den letzten Sk8 Post geschrieben?
Schon eeeewig her und da das Thema schon bald, bald wieder auf „Schnee“ wechselt, hier ein Foto von heute Abend ;) Der Föhn hat mich fast vom Brett geblasen.
Eine grosse Karriere fand heute ihr bescheidenes Ende.
Ich fuhr nämlich mit einem grossen Muldenkipper beim Zeughaus in Chur vor und kippte da meine ganzes Militärzeugs hin :) Zu meiner Überraschung war da kein Schülerchor der Soldatenlieder sang. Als ich seinerzeit in die Sekundarschule ging, verabschiedeten wir nämlich die abtretenden Soldaten mit Gesang. Nicht selten flossen da dann die Tränen.

Naja, dies traf bei mir nicht ein. Ich freute mich ja auch darüber, dass man nach 7 Jahre Dienst so einiges behalten darf. Z.B. Brotsäckli, Feldflasche, T-Shirts, Wullasau und natürlich das Sturmgewehr 90.
Diesbezüglich war es einmal mehr schön zu sehen, welches Vertrauen der Staat seinen Bürger entgegenbringt (ich lese gerade V for Vendetta). Ein paar Kreuzchen reichen und die Waffe darf im Schrank zu hause bleiben.
Die heutige Jugend hält was sie verspricht. Der neuste Clou heisst jetzt also „Botellon“ was frei mit „Massenbesäufnis“ übersetzt werden kann.
Der erste Event dieser Art fand letzte Woche in Genf statt (seit wann setzen die Welschen Trends?). Als nächste Location ist Zürich an der Reihe.
Für den tagesanzeiger.ch ist diese Sache sicher sehr willkommen. Denn dank den Botellon-Meldungen erfreut sich die neue Kommentar-Funktion grosser Beliebtheit.
Während nämlich zu Georgien, Olympisches Spiele etc. die Comments äusserst spärlich ausfallen (0-20) sind es bei Botellon-Meldungen (z.B. Massenbesäufnis in Zürich) doch über 110 Posts.
Aber auch facebook wird sich freuen. Die Events werden nämlich da promoted. Dies bringt natürlich den Vorteil, dass man sieht wer teilnimmt.
Wer jetzt glaubt die facebooker üben sich da in Zurückhaltung um nicht aufzufallen irrt gewaltig (… die Veranstaltung hat 1136 Mitglieder).
Die Botellon-Sache ist sicher besorgniserregen und vor allem ist es armseelig, wenn da Abfallberge zurückbleiben und grosszügig Sachschaden entsteht.
Dennoch, als Provinzler ist es für mich schwierig da einen Trend zu erkennen. Bei mir in der Gegend gibt’s schon seit Jahren „Botellons“. Nur hiessen die bis an hin Thusner Dorfest, Churerfest, Disco Masein, Disco Filisur, Open Air Scharans, Silvester, Steffaliball, Giuventüna-Irgendwas, Theater Präz, Jassabend, Feierabend-Bier etc.
Wo bist du?
Vor drei Tagen machte Yahoo die neue Webdienstleitung „Fire Eagle“ für jeden zugänglich.
Was Fireeagle ist bzw. was es kann, ist schnell gesagt: Es ist der Twitter von Standorten.
Man wird also nicht gefragt „What are you doing?“ sondern „Where on Earth are you?“. Die Antwort gibt man dann via Widget oder direkt auf der Website ein.
Clever ist, dass Yahoo voll auf externe Tools setzt. So kann man beispielsweise den Stadort automatisch via GPS Telefon updaten (Navizon), herausfinden was es interessants um einem herum gibt (Lightpole), die Reisepläne sharen (Dopplr) etc.
Mehr Infos hier.
Ich könnte ja damit angeben, dass ich seit 2006 (also seit dem Anfang) bei facebook dabei bin.
2006… das war zu einer Zeit als die ganze Welt myspace.com zu ihren Bookmarks hinzugefügte.
Naja, ich kann mich jedoch schlecht als facebook-Frühadaptor bezeichnen, denn meinen Memberships bei irgendwelchen neuen Communities gehen keine grossen Pro-/Contra-Analysen voraus. Im Gegenteil ;)
Was facebook zur Zeit schafft ist schon recht beachtlich.
Bekannt war die Site ja schon ziemlich früh aber jetzt scheint gerade die zweite facebook-Welle durch’s Web zu gehen. Zumindest in Europa.
Unglaublich wie viele vom facebook-Fieber erfasst wurden. Ich finde da „Freunde“ von denen ich gar nicht wusste, dass sie einen Computer besitzen. Wenn ich die dann nach dem Grund frage, heisst es meistens: „Sozialer Druck“, „war in Ausland etc.“.
Facebook wurde gross als es bereits genügend andere Anbieter auf dem Markt gab. Besser – und nicht nur neu zu sein – gehörte scheinbar seit Beginn zur Strategie. Nicht, dass facebook ein Schattendasein fristete, aber der Mediahype konzentrierte sich schon primär auf myspace.com.
Die innovative Kultur zeigt sich gerade jetzt deutlich. Die 3 Mia. Applikationen sind zwar gut und lustig dennoch scheint das Management gemerkt haben, dass diese von kurzer Freude sind. Daher setzt es mit dem neuen facebook voll auf Kommunikation und Austausch unter „Freunden“. Dazu haben sie grosszügig pownce.com kopiert. Aber das ist auch eine Strategie.
Auch die Idee der populären Statusmeldungen ist natürlich nicht von facebook. Aber während man als Twitter-Nutzer als „gelangweiligter Student“ galt, hat es facebook geschafft die Statusmeldungen salonfähig zu machen. Da aktualisieren Freunde von mir 4, 5 mal ihren Status, die vorher das Netz ausschliesslich für Email genutzt haben.
Abgesehen von den Innovationen und dem gnadenlosen Kopieren von Ideen, unterscheidet sich facebook vor allem im „Freunde“ Konzept. Während man bei myspace.com jeweils auf „alle markieren“ und „hinzufügen“ geklickt hat, akzeptiert man bei facebook nur „richtige“ Freunde. Freunde eben, mit denen man sich austauschen will und deren Status interessant ist. Darum ist myspace mit den bei facebook abgeschauten Funktionen auch nicht sehr erfolgreich. Wenn meine Freundin #234234 ihr Profil ändert interessiert mich das herzlich wenig..
Ich vermute facebook hat eine grosse Zukunft vor sich. Zumal wenn es so weiter macht. Der Grund ist nicht nur die „installierte Basis“ an Nutzer sondern auch, dass das System es erlaubt neue eigene und abgeschaute Ideen gleich einzubauen.
Auch scheint facebook tatsächlich den Bereinigungsprozess der Communities in die Endphase zu führen. Das Zeitalter der 500 Profiles können vorbei sein.
Wobei eben: Im Web sind Prognosen schon fast lächerlich. Drei, vier Wochen Stillstand bei facebook und die neuen User sind so schnell weg wie sie gekommen sind. Und schreiben dann wieder Emails.
Hier noch ein paar Tipps für neue facebooker:
- Einladungen können grosszügig ignoriert werden.
- Gruppen sind – wie schon bei myspace etc. – lustig aber für nichts
- Die Statusmeldung kann mit Twitter verknüpft werden. So kann man die Meldungen mit dem netten OS X Widget eingeben. Nachteil: Twitter fragt „what are you doing?“ Die Antwort „mir überlegen ob ich einen Blog schreiben soll“ sieht bei facebook dann so aus: Clemens Bartlome mir überlegen etc.
- Für die Google Startpage gibt’s auch ein cooles Widget. Der Tab „Freunde“ zeigt die aktuellsten Bewegungen.
- Lieber kein facebook Profile als eines ohne Profilfoto.
- Wie überall: Je mehr man von sich sagt, desto mehr wird einem gesagt.








