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Innovation Web

Digital Publishing Übersicht

Mit der zunehmenden Verbreitung der Tablets stellt sich nicht nur für Magazine und Zeitungen die Frage nach den Digital-Publishing-Möglichkeiten, sondern auch für verlagsfremde Unternehmer wie Produktionsbetriebe und Dienstleister. Deren Fokus sind neben Mitarbeiter- und Kundenmagazinen Anleitungen, Produktprospekte u. ä. Dies kann sehr sinnvoll sein: So kann beispielsweise das mit Tablets ausgerüstete Sales-Team die Produkte im Kundendialog wesentlich besser veranschaulichen oder der Kunde lädt das Magazin selbst herunter und nutzt die vielfältigen Möglichkeiten wie beispielsweise 3D Ansicht.
Bei der Frage ob eine Tablet-Version erstellt werden soll, gilt es vorgängig zu analysieren, wie gross die Tablet-Verbreitung in der Zielgruppe ist und welche Geräte, dass genutzt werden. Ein Unternehmen, welches IT-Komponenten für Designer herstellt, unterscheidet sich diesbezüglich von einem solchen, das Werkzeuge für den Handwerker anbietet.

Vor dem Start gibt es eine Reihe weiterer Überlegungen und Entscheidungen zu fällen. Die meines Erachtens relevanten will ich hier aufzeigen.

 

HTML vs. Adobe Publishing Suite

Adobe Publishing Suite
Adobe präsentierte vor einigen Monaten eine sehr leistungsfähige Umgebung für digitales Publishing auf Android und iOS Endgeräten. Die Suite erweitert InDesign CS 5 und 5.5 mit dem „Folio Builder“ und „Overlay Creator (beide sind in den Folio Producer tools for InDesign CS5 enthalten). Mit ersterem können die Artikel zusammenstellt werden und mit letzerem Mulitmedia-Inhalte eingefügt werden. Dies können z.B. Diashows, Panoramas, Webinhalte oder Videos sein. Die erstellten Files werden mit dem persönlichen Workspace auf digitalpublishing.acrobat.com laufend synchronisiert und können im Webbrowser beschriftet und sortiert werden.

Die gratis verfügbare Adobe Content Viewer App greift nach dem Login direkt auf ebenden Workspace zu und ermöglicht so ein unkompliziertes Preview des Magazins direkt auf dem Device. Diese Preview kann übrigens geshared werden, was sehr nützlich sein kann, für z.B. einen Freigabe. Ein guter Video-Podcast ist hier zu finden.

Diese nahtlose Verknüpfung von InDesign mit digitalpublishing.acrobat.com verpflichtet den User zu einem Acrobat Account. Nur mit den InDesign Erweiterungen alleine ist eine Publikation des Magazins nicht möglich. Die anfallenden Abo-Kosten sind je nach Anspruch unterschiedlich. Eine Übersicht ist hier zu finden.

Die Adobe Lösung ist klar für grosse Unternehmen und Verlage ausgelegt und wird hohen Ansprüchen wie kollaborativem Arbeiten gerecht. Dies schlägt sich in den Kosten nieder; dank der Verwendung von InDesign können jedoch entsprechende Ressourcen gespart werden. Dies insbesondere dann, wenn ein Unternehmen die Print-Version bereits mit InDesign erstellt und über entsprechend Kompetenzen verfügt.

 

 

HTML
Ein im Vergleich zur Adobe Publishing Suite offenes System ist die Websprache „HTML“. Wie bei der Website-Erstellung werden die einzelnen Seiten des Magazins programmiert und mit CSS gestaltet. Um die Stylesheets nicht von Grund auf zu erstellen, lohnt es sich, bestehende Bibliotheken wie beispielsweise Laker zu prüfen. Diese enthalten bereits für Tablet optimierte Files, Frameworks und Styles. Nach Fertigstellung des Magazins kann dieses beispielsweise mit dem Backer EBook Framework und Xcode in eine iOS App kompiliert werden.

Eine auf HTML basierende App ist vor allem bezüglich der Kosten eine Alternative zur Adobe Publishing Suite. Verfügt das Unternehmen zudem über ein engangiertes Webdesign-Team und nutzt HTML-basierte Kommunikationsmittel für z.B. Newsletter, ist eine HTML App sinnvoll. Voraussetzungen, die übrigens durchaus auch Vereine, Clubs und weitere Interessengemeinschaften erfüllen können.

 

Web App vs. Native App

Im Verleich zu einer Native App ist eine Web App eine für mobile Endgeräte optimierte Website. Dank HTML5 können Effekte wie bei den Apps programmiert werden. Im Vergleich zur App wird der Content nicht vorgängig sondern bei Abruf einzeln geladen. Daher sind Web Apps nur sehr bedingt offline verfügbar (siehe HTM5 Cache). Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass Web Apps nicht via App Store publiziert werden. Ein Freigabeprozess seitens App Store-Betreiber wie Apple fällt daher weg. Um auf den Inhalt zuzugreifen lädt der Nutzer dementsprechend keine App herunter, sondern ruft die Site via Webbowser auf, was aus User-Sicht mehr als ein Usability Unterschied ist und sowohl positiv wie auch negativ wahrgenommen wird.
Die Financal Times gehört zu den prominentesten Vertreter der Web Apps. Der Verlag stellte die Native App ein und bietet den Leserinnen und Lesern unter http://apps.ft.com/ftwebapp/ die „neue“ App an. Dieser Umstieg warf in der Branche hohe Wellen und heizte die Diskussionen entsprechend an.

Für einen Entscheid zwischen Web App oder Native App gilt es, primär die Zielgruppe bzw. deren Zugang zum Content zu analysieren. Soll beispielsweise der „surfende“ Nutzer angesprochen werden, welcher via Suchmaschine den Inhalt findet, ist eine Web App sinnvoll. Für diesen Nutzer wäre der ein paar Minuten dauernde Download eventuell eine zu grosse Hürde. Entsprechend locker ist aber die Bindung zum Leser. Eine bereits geladene App bleibt auf dem Tablet gespeichert – zumindest so lange, bis der User sie löscht – und kann Push-Alerts senden.
Ein weiterer wichtiger Faktor für den Entscheid ist das Leser-Bedürfnis nach offline verfügbarem Inhalt. Ist die Verbindung schlecht bzw. besitzt der User keine Mobile-Flatrate, ist der vorgängige Download via WLan attraktiver.

Fazit

Der Entscheid ob und wie man die Leser welche Tablet Devices nutzen am besten bedient, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Der Entscheid wird zudem durch die rasch ändernde Technologie und Verhaltensmuster der Nutzer erschwert. Als Entscheidungshilfe können folgende Fragen zur Orientierung herangezogen werden:

 

– Wie hoch ist das Budget?
– Wird bereits InDesign genutzt bzw. gibt es bereits eine Print-Ausgabe?
– Müssen die Inhalte offline verfügbar sein?
– Wie loyal ist die Zielgruppe?

 

Zu 1: Ist die Adobe Suite finanzierbar, ist dies die beste Lösung.
Zu 2: Die Umstellungskosten auf z.B. HTML müssen mitberücksichtigt werden.
Zu 3: Falls ja ist eine App die einzige Lösung.
Zu 4: Ist die Loyalität sehr hoch, kommt eine Web App eher in Frage.

 

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Meine Geschichte

Hello Letten

Gestern war Zürich im See bzw. in der Limmat. Und ich war mit meinem Unterwasser-Case dabei. Nach 4’000+ Fotos von der Piste und dem kurzen Einsatz gestern im Letten kommt das Case bei mir definitiv auf die Liste „Lange überlegt, dann gekauft und nie bereut“. Wie auch im Schnee bedarf das Handling zwar noch etwas Übung aber falls das Wetter hält, ergibt sich noch die eine oder andere Chance diesen Sommer :)

BTW: Weil ich schon immer mal eine Tumblr Group machen wollen, versuche ich es mit „hello Zurich summer“ und dem Aufruf „Submit Your Photos NOW!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Meine Geschichte

Letten Sneak Peek

Mehr Fotos in Kürze… und ich versuche es vielleicht mit einem kollektiven „Summer in Zurich“ Tumbler

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Fun

Hamster auf Schaukel

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Meine Geschichte

Hausberg

Die Wandersaison ist eröffnet. Und zwar mit einer prächtigen Tour auf einen ebenso prächtigen Berg: den Piz Beverin.

Bekanntlicherweise werden Berge, welche vor der Haustür liegen eher selten erklommen. Beim Piz Beverin ist das ein noch grösserer Fehler, denn vom Gipfel aus ist die Aussicht dank der exponierten Lage grossartig und man erkennt erst noch das eigene Heim.
Aber auch die Route ist äusserst dankbar. Der blau-weisse Wanderweg steigt bereits wenige Meter nach dem Start in Glas und führt durch anfänglich grüne und mit zunehmenden Höhe immer steiniger werdende Steilhängen auf den 2’997,5 m.ü.M hohen Gipfel. Dank des Wegführung auf dem Grat ist die Aussicht bereits während dem Aufstieg sehr schön und der Weg auch frühmorgens sonnig. Einzig der mittlere Teil führt durch Schiefergestein in schattigen Halden. Dies bedingt nicht nur gutes Schuhwerk sondern auch ein konzentriertes Gehen.

Wir starteten um 06.30h in Glas und standen vor 09.00 auf dem Gipfel. Wie befürchtet waren wir nicht die ersten: Ein netter Wanderkollege stieg ziemlich früh auf und hatte bei unserer Ankunft bereits „gespieslet“ und 30 Minuten geschlafen ;) Nach 2h Abstieg waren wir um 12.00 wieder zu hause.

 

[photonav url=’http://lioninside.com/wp-content/uploads/2011/panorama/Beverin_Panorama1_richtig.jpg‘ mode=’drag360′ container_width=600 animate=1]

(Für 360-Ansicht mit dem Cursor in das Bild fahren, klicken, halten und ziehen)

 

 

 

 

 

 

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Innovation Web

lytro

Meine Timeline wir gerade von einem Topic geschüttelt: Lytro.
Dabei handelt es sich um eine neue Kamera welche die Fotografie revolutionieren soll. Der Klou ist, dass der Betrachter der Fotos die scharfe bzw. unschafte Ebene selber bestimmen kann, sprich beim oben eingefügten Foto könnte mit einem Klick die Umgebung schaft gestellt werden. Die Tropfen sind dann entsprechend verschwommen bzw. unschaft. Auf lytro.com sind ein Reihe von Beispielen zu finden.

Ich finde die Idee sehr interessant, glaube aber nicht an eine Revolution. Dem User bzw. Betrachter mehr Möglichkeiten zu geben ist kein zwingendes Erfolgskonzept. Zudem finde ich die Einbindung (via geframetes Flash) nervig. Ich gehe aber davon aus, das Tumblr sehr bald aufrüstet und die Cam da durchaus ihren Anklang findet.

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Pfadi

Letztes Meeting vor dem World Scout Jamboree

Dieses Wochenende fand das letzte Media und Press Meeting vor dem vielversprechenden Start des World Scout Jamborees statt. Und endlich hatte ich die Gelegenheit den immensen Lagerplatz zu besichtigen.
Zufälligerweise fand unser Meeting gleichzeitig wie der offizielle Start der Aufbauarbeiten statt. Bis Ende August sind nun täglich Site-Teams auf dem Gelände und verlegen Wasserleitungen, bauen Riesen-Zelte, Sanitäre Anlagen, Bühnen etc. etc. Einige der Helfer sind übrigens die ganze Zeit über da. Das sind dann doch zwei volle Monate.

Das Meeting hat grossen Spass gemacht und der langsam aber sicher entstehende Zeitdruck fördert die Dynamik ungeheim. Zudem ist Vorstellung, dass in 35 Tagen über 36’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus (fast) der ganzen Welt da sein werden grossartig. Rock n‘ roll.

 

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Meine Meinung zu

art Basel

Der falsch interpretierten Öffnungszeiten wegen, besuchte ich dieses Jahr nur die art Unlimited. Wobei das eigentlich kein „nur“ ist, denn die „Nebenhalle“ gehört definitiv zu den Highlights der art Basel, sofern man sich nicht als Investor sieht.
Neben den in solchen Umgebungen üblichen Nullnummern wir beispielsweise an Seilen hängenden Ziegelsteinen, trumpfte die Unlimited mit einigen recht spannenden Werken auf. Für mich zählte der gestrandete und auf Schleim liegenden Tintenfisch dazu. Neben dem rein Handwerklichen und der netten Staff-Dame, die einem sehr bestimmt darauf hinweist nicht in den Schleim zu stehen, finde ich die Skulptur sehr zeitgemäss. Gestrandete Meerestiere taugen meines Erachtens durchaus als Symbol der heutigen Zeit.

Richtig cool war übrigen auch die Sitzbankschlange mit blauer Unterbeleuchtung. Dies war zwar keine Kunst aber wirkte in der Monsterhalle grossartig. Letztes Jahr überzeugte das Interieur übrigens mit einer riesigen Wandtafel.

Anschliessend stand der Besuch der LISTE auf dem Programm. Diese befindet sich in einem alten Industriegebäude welches den grössten Teil der ausgestellten Kunstwerke locker den Rang ablief. Letztere waren erstaunlich konsequent „trashing“ und dunkel. Ich muss mich wohl langsam damit abfinden, das Punk eine Renaissance erlebt

Die art Basel gehört definitiv auf’s Pflichtprogramm – und zwar nicht nur der Kunst, sondern auch all der Besucher und Aussteller wegen. Nicht zu vergessen sind natürlich all die mit roten Lippenstift bewaffneten Gallerie-Assistentinnen, von denen man einige neben einen beliebigen Gegenstand – wie beispielsweis einen Eimer – stellen könnte. Dies zumindest solange wie das WLan funktioniert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Allgemein

Atelierplatz zu vermieten

Per 1. August wird bei uns im Atelier an der Kalkbreitestrasse 98, 8003 einer von vier Arbeitsplätzen frei. Die gesamte Fläche des Lokals misst 70m2 aufgeteilt in drei Räume (Sitzungraum, Küche, Arbeitsbereich). Die Miete beträgt 490.- exkl. NK. Das Atelier ist ein ehemaliges Ladenlokal mit grossem Schaufenster und wurde vor zwei Jahren komplett und wertig renoviert. Wir sind eine Werbagentur und bevorzugen daher Stilles Gewerbe.

Besichtigungen nach Absprache jederzeit möglich. Bitte melden bei clemens.bartlome@daviesmeyer.ch

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Meine Geschichte

Auf dem Doubs

Am Pfingstmontag machten wir einen schönen Ausflug an die Doub. Dies da ich noch nie wirklich in der Jura-Gegend war und weil Dix uns einen detailierten Guide mailte.

Von Basel ging’s via Giovelier Richtung La Chaux-de-Founds. Anschliessend fuhren wir weiter nach Le Locle und stiegen da in einen aus einem Wagen bestehenden Zug um, der mehr an ein Postauto errinnert. In Les Brenets angekommen spazierten wir  nach Saut-du-Doubs. Der leider asphaltierte Weg führt oberbalb der Doubs durch einen dichten Laub-/Nadelwald zum Wasserfall.
Saut-du-Doubs selber besteht aus ein paar wenigen Häusern und macht fälschlicherweise den Anschein in einem Talkessel zu sein. Weiter dem Flusslauf entlang öffnet sich die Landschaft wieder.

Wir kehrten jedoch nach dem Wasserfall um, assen eine Forelle im Restaurant Hôtels du Saut und fuhren anschliessend mit dem Mini-Kursschiff zurück nach Les Brenets. Da kam dann auch endlich etwas die Sonne zwischen den Wolken hervor. Wir chillten am Ufer, liefen anschliessend zurück Richtung Bahnhof und fuhren via Biel zurück nach Zürich. Schön war’s :)