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Innovation Web

Es muss nicht immer Check-In sein

Businesspost/ Check-In ist in der Marketing- und Sales-Welt en vogue. Dienste wie Facebook Deals, foursquare, gowalla, SCVNGR etc. bieten verschiedene sehr spannende „Loyalitätprogramme“ an, mit welchen die eingecheckten User anhand verschiedenster Modelle belohnt werden.
Aus Sicht der Kunden-Loyalität können diese Konzepte durchaus sinnvoll und ebenso wirksam sein, was eine Reihe interessanter Cases (vorwiegend aus den U.S.) zeigen. Dennoch haben diese Promotions ein massives Reichweitenproblem, da der Konsument gezwungen ist Member eines Check-In-Systems zu sein.

locationdeals von DAVIESMEYER

Mit dem Anspruch ein bedeutend einfacheres System zu entwickeln, haben wir ein HTML5 Projekt namens „locationdeals“ gestartet, welches wir hier als Draft vorstellen.

locationdeals ist eine sehr vereinfachte Form einer geolocation-basierten Ad-Plattform. Die Kommunikation ist ausschliesslich one-way. Dies hat den Vorteil, dass sich der Konsument nicht einloggen und keine App downloaden und installieren muss.
Eine Konversation bzw. Kontrolle ist unter diesen Umständen natürlich nur sehr bedingt möglich.

Bei der Entwicklung stellten wir schnell fest, dass ein solch stark vereinfachtes System nicht in Konkurrenz zu den Check-In Systemen steht, sondern sich bedeutend näher bei klassischer Flyern-Werbung positioniert.

So funktioniert locationdeals:

  1. Der User startet auf seinem Smartphone den Browser, ladet die Website und erlaubt dieser die Geolocation zu nutzen.
  2. Auf der sehr einfachen und für Mobile ausgelegten Site werden „Offers“ von in der nähe gelegenen Geschäften angezeigt. Diese Offers können beispielsweise „Einen Haarschnitt zum 1/2 Preis“ oder „Der zweite Kaffee gratis“ sein.
  3. Der User klickt auf den Offer und auf dem Screen erscheint der Voucher, wobei es diese in zwei Varianten gibt: Die simplere Version zeigt direkt den Voucher an. Die etwas aufwändigere Version fordert den User zur Eingabe der E-Mail Adresse auf. Der Voucher wird direkt an diese Adresse zugestellt.
  4. Der User zeigt den Voucher (entweder im Browser oder im E-Mail Programm) dem Verkäufer und profitiert vom Angebot.
  5. That’s it.

Wir sind z.Z. an der Konzeption des Backends und der Evaluation der Möglichkeiten für Publisher. Bei letzerem werden wir ein innovatives Feature einbauen, welches eine schnelle Verbreitung ermöglicht. Dazu jedoch mehr kurz vor dem Launch.

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News Web

Twi.si Launch

Credit: m4calliope

Heute habe ich mit mehr als einjähriger Verspätung twi.si gelauncht. Twi.si ist ein für Twitter optimierter URL-Shortener, anhand dessen eine beliebige Seite mit Twitter „kommentiert“ werden kann.

Und so funktioniert’s:
Der mit Twitter eingeloggt User verlinkt die Seite (z.B. ein Zeitungsbericht) und schreibt dazu einen Kommentar. Twi.si generiert eine kurze URL, ladet die verlinkte Seite und zeigt in einer beweglichen Box den Tweet an.
Andere User können Kommentare direkt ergänzen. Im Twitter-Profil erscheint der Kommentar und die URL.

Hört sich kompliziert an – ist aber ganz einfach ;) Am besten gleich testen oder dieses Beispiel ansehen. Freue mich auf Feedback und Bug-Hinweise.

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Web

Wiederendeckt: Dipity

Ich habe gerade Dipity in meinen alten Bookmarks entdeckt. Die positive Überraschung ist nicht nur, dass kein NOT FOUND erscheint, sondern, dass der Service ausgebaut wurde.
Die „neue“ Version 3.0 erlaubt nun Twitter Real Time Updates, Content Filter und Suchfunktionen.

Für Events und den eigenen Foto/Video/Blog/Twitter-Stream ist Dipity also durchaus eine Option.

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Web

.gif forever

.GIF sind so grossartig wie alt – und scheinen irgendwie nie aus der Mode zu kommen. Wahrscheinlich waren sie einfach der Zeit voraus. Denn wie Twitter sind .gif’s für den Ersteller gnadenlos: Der Content muss auf’s Wesentliche reduziert werden.
Dies hat für den User den fantastischen Vorteil, dass er genau weiss, dass ihn den Click auf „If there’s anything better than Jessica Alba GIFS, I haven’t found it (15 GIFS)“ höchstens 20 Sekunden kostet.

Ja und dank einer Fülle von Content, der relativ einfach auf’s Wesentlich reduziert werden kann, tauchen .GIF’s auch immer mal wieder gerne als hyper-virale Links auf. Man muss also kein Optimist sein um zu glauben, dass .gif’s auch HTML5 (und was danach noch so alles kommt), überleben werden ;)

Und hier nun die versprochenen .GIFs:

Quelle: totalprosports

Quelle: The Chive

Und hier noch ein Klassiker:

Und dieses wollte ich eigentlich nachbauen…

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Meine Geschichte Web

Super Mario

Für alle, die noch nie die Ehre hatten bei uns in der Agentur die Wartemelodie zu hören, habe ich hier eine passende Alternative:

Super Mario by dspone

Gefunden habe ich den Track übrigens auf unhearit, einer Site für „..those of you that have a song stuck in your head and you can’t get it out no matter what you do“. Die Site habe ich wegen diesem Track besucht.

Der Track hat mich gerade dazu bewogen macmame wieder auf meinen Mac zu laden – und den Joystik zu suchen :)

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Facebook Swarm Deal

Aus strategischen Gründen poste ich hier mal wieder Business-Content. Und zwar präsentiere ich den in den letzten Tagen entwickelten „Facebook Swarm Deal“.
Der Facebook Swarm-Deal ist ein virale Absatzkampagne, welche die Facebook-User und deren Freunde aktiv einbindet. Das ganze natürlich mit dem „like“ Button.

Und so funktioniert’s:
Auf  einer Subsite (z.B. aktion.lioninside.com) wird von einem Unternehmen eine spezielle Aktion wie z.B. 20% Rabatt auf ein bestimmtes Produkt ausgeschrieben. Facebook-User können sich ganz simpel auf dieser Subsite als „Promoter“ der Aktion eintragen und „ihre“ Aktion in ihrem jeweiligen Freundeskreis promoten. Ziel: Möglichst viele „likes“ sammeln. Nach einer vorgegebenen Zeit werden die „likes“ ausgezählt. Jener User, der am meisten Freunde mobilisieren konnte gewinnt. Die ausgeschriebene Aktion ist somit für ihn und alle jene, die in unterstützt haben gültig. Zudem bekommt der Initiator eine zusätzliches Geschenk.

Und hier noch ein eher amateurhafter Screencast der Aktion:

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Meine Geschichte Web

Blogcamp Switzerland 2010

Foto: pixelfreund.ch

Am Samstag fand das blogcamp in Zürich statt. An diesem traditionell sehr offen organisierten Event treffen sich Blogger, Webiasten etc. um über Web-Trends, Technologie, Fotografie, CMS und natürlich Web-Kultur zu diskutieren.

Ich freute mich wiederum (aktiv) dabei sein zu dürfen und hielt ein Kurzreferat zum Thema „Blogger for Sale. Wie Blogger und Unternehmen voneinander profitieren können“.
Leider war Prezi.com genau während meiner Session  down.. Aber umso mehr Zeit blieb für die spannenden Inputs seitens der Zuhörer.

Der Anlass über das Verhältnis „Blogger und Unternehmen“ zu referieren, bot die „lang lebe anders“ Kampagne von Rivella sowie bei mir eingegangene „Blogger-Vermittler-Anfragen“ von Unternehmen wie NOKIA. Um letzteres zu vereinfachen, hatte ich vor einiger Zeit die Idee einer einfachen Mailingliste. Diese kann von Blogger abonniert werden um so von allfällige Angeboten von Unternehmen zu erfahren. Dies können Ticketverlosungen, Gerätetests, Meet&Greets etc. sein.
Am blogcamp5 konnte ich dieses Projekt nun endlich initiieren. Alle weiteren Information zum „Blogger&Corp Netzwerk“ sind auf wearesocial.ch zu finden.

Das blogcamp hat mächtig Spass gemacht, ein grosses Dankeschön an die Organisatoren und bis hoffentlich im 2011.

und hier noch meine Präsentation:

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Web

Lioninside Layar

Heute habe ich mich endlich tiefer mit den Developer-Möglichkeiten von layar beschäftigt. Die Publisher-Umgebung ist zwar noch nicht so ganz ausgereift aber dank den guten Tutorials ist es relativ einfach möglich selber Layars zu erstellen.
Mit erster layar-Versuch heisst „lioninside“ und ist eine Sammlung meiner Spuren in Zürich, Graubünden etc. Also Restaurants, Kaffees, DH- und Snowboard-Spots etc. ergänzt mit Videos, Audio und Links.
Der wirkliche AR-Wert dieses layars bleibt zwar noch etwas aus – aber ich bin optimistisch ;) Umso mehr freue ich mich auf Content-Vorschläge.

Und hier der Link zum layar (Publication requests hängig…)

Update 30.80.20010: Wir haben letzte Woche mit einem BerninaExpress layar begonnen. Hier ein Demo-Clip des ersten Tests.

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… as its best

Es gibt Tweets, da ist ein „Retweet“ definitiv zu wenig – und ein Blog-Post gerade so knapp genügend. Dieser von @jennaezarik (richtig, die Schwester von iJustine) gehört zu dieser Kategorie. Grossartig!

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Geolocation ist das neue Schwarz

Businesspost von DM / Dank den nun in praktisch allen Smartphones eingebauten GPS-Empfänger, findet der User nicht nur sein Ziel, sondern kann seinen aktuellen Standort sharen. Während Systeme wie Google Latitude auf ein Standort-Sharing innerhalb des Freundeskreises abzielt, kann man mit Diensten wie foursquare und Gowalla der ganzen Online-Welt seinen aktuellen Standort mitteilen. Sitzt der User beispielsweise in einem Restaurant, kann er via Smartphone an diesem Ort virtuell „einchecken“, dies auf Twitter und Facebook posten und in der History schauen, wer sonst noch in diesem Restaurant sitzt bzw. sass.
Zudem sammelt der User mit jedem Login in gewisser Weise Punkte (Badges).

Das Konzept erfreut sich v.a. in den U.S. grosser Beliebtheit und Facebook wird wahrscheinlich in Kürze einen eigenen Check-In-Service launchen.

Interessant ist Geolocation natürlich auch für Unternehmen, Marken, Bars etc., um neuartige Loyalitätsprogramme zu erstellen und um User  gezielt mit ortsbezogener Werbung ansprechen zu können.

Ersteres hat beispielsweise PepsiCo in den U.S. gemacht: Mit der eigens entwickelten iPhone App „Loot“ können Konsumenten in jedem Store Punkte sammeln und damit Musik downloaden etc.

Einen spannenden Service bietet seit wenigen Tagen Geotoko an: Nach der Resitrierung kann man einfach und schnell eine eigene Kampagne zu erstellen.
BTW: Auch bei Davies Meyer lohnt sich jetzt der Besuch doppelt ;) http://geotoko.com/campaigns/daviesmeyer/besuche-davies-meyer-schweiz