Gestern bin ich beim Aufräumen auf mein erstes Mobilephone gestossen: Ein GA628 der Marke Ericsson. Back in the days… :)
Mein erstes Mobilephone
Gestern bin ich beim Aufräumen auf mein erstes Mobilephone gestossen: Ein GA628 der Marke Ericsson. Back in the days… :)
Viele fragen nach der benötigten Anzahl RAM Speicher für Mavericks. Nach einer Woche Betrieb fällt mein Fazit wie folgt aus: mind. 8GB.
Ich habe es vorab mit 4GB versucht – das ist hoffnungslos zumal sogar die 8 GB sehr schnell gefüllt sind. Also lieber gleich auf 16 rauf.
Ich habe schon mehrere Artikel über den Zugang ausserhalb der U.S. geschrieben. Mit Tor ging das bis anhin ganz einfach (ExitNodes setzen). Mit dem neuen Tor Browser Bundle klappe es bei mir jedoch nicht mehr. Die „Herkunft“ ist nicht mehr eine IP sondern „Anonym“. Das ist aus Tor-Sicht super, Pandora baut so die Website aber leider nicht mehr auf.
Nach 3h rumprobieren inkl. Installation einer alten Vidalia Version habe ich eine ganz andere Lösung gefunden: Das Browser Add-On Media Hint. Installiert in 2s funktioniert es tadellos. Grossartig!
(Tor wird damit natürlich nicht mehr benötigt).
Messen sind Messen sind Messen. Und eine solche fand diese Tage in Oerlikon statt – nämlich die Kunst13. Die Aussteller verkaufen nicht Pfannen und Sekundenkleber dafür teure „Fine Art“. Aber unter dem Strich spielt das keine Rolle. Ausser vielleicht, dass die Aussteller an der Higa und Gela ein ehrlicheres Verhältnis zu ihrem Job und dem Bier unter dem Tisch haben.
Ich war übrigens da zum etwas Marktbeobachtung zu betreiben und meine alten Gallerie-Pläne zu reaktivieren. Ein Hauch Innovation und Pragamtismus würde da wahrscheinlich schon reichen um sich zu differenzieren. Mal schauen.
OS X updaten war noch nie so einfach: AppStore starten, Mavericks anklicken und das neue OS gratis installieren.
Mavericks hängt nach der Installation
Beim meinem MacBook Pro (Anfang 2011) klappte dies jedoch nicht ganz so reibungslos: Nach dem Neustart erschien das graue Apple Logo und ein endlos drehende Cursor. Offensichtlich erhängte sich Mavericks…
Warum dem so war fand ich auf die Schnelle nicht heraus. Es könnte aber mit der zu geringen Speicherkapazität auf meiner HD zusammen hängen – ich hatte nur 7.6GB anstelle der geforderten 8GB frei. Gut möglich also, dass die Installation die HD beschrieb bis diese voll war und danach den Prozess abbrach. Windows macht das übrigens auch…
Clean Install
Dies war eine gute Gelegenheit einen „Clean Install“ zu machen und die HD vom angesammelten Schrott zu befreien. Das ist ebenso einfach und klappte bei mir auch ohne System-DVD bzw. bootfähigen Stick:
Mavericks läuft nun reibungslos wobei ich gleich noch von 4GB auf 8GB Ram aufgerüstet habe. Das lohnt sich.
Kein iPhoto auf Mavericks
Meinem Mavericks fehlte jedoch zu meinem Erstaunen iPhoto und iMovie. Im AppStore können die Programme natürlich einzeln gekauft werden, ich bekam jedoch den Tipp dies nicht zu tun sondern meinen AppStore Account auf Wohnort „USA“ umzustellen (via Apple ID Website) und es so zu versuchen.
Das habe ich gemacht und siehe da: iPhoto und iMovie kann so kostenlos installiert werden. Verrückt.
Unsere Herbstferien in Vieste sind nach 10 Tagen zu Ende. Es war fantastisch :)
Hier ein Review unterteilt in „Unsere Ferien“, „Ferien in der Gegend Gargano“ und „Schwellenland Süditalien“.
Unsere Ferien
Wir reisten mit Freunden an den „Sporn des Stiefels“ und besuchten da einen Freund, der in Vieste seit dem Frühling eine Surfschule besitzt. Die sonnigen Tage verbrachten wir in seiner Bucht und natürlich surfend auf dem Meer. Grossartigst!
An den bewölkten Tagen reisten wir mit dem Mietauto durch die hügelige Gegend, besuchten die alten Dörfer im Landesinneren und tranken Kaffee.
Die Hauptsaison war bereits seit drei Wochen durch und die Campings, Souvenirläden waren geschlossen, der Strand menschenleer und die Touristen-Zonen der Dörfer verlassen und schon fast gespenstisch.
Genächtigt haben wir in einem wunderschönen B&B (Collina dei Pini) oberhalb von Vieste, auf Empfehlung von unseren „Locals“. Eine wahre Oase.
Ferien in der Gegend Gargano
Gargano ist weder hipp noch old school. Vielmehr ist es Süditalien wie man sich’s vorstellt wenn man noch nie da war. Tiefblaues Meer, herrliche Olivenplantagen, verschachtelte Dörfer, nicht fertig gestellte Gebäude, Abfall im Stassengraben, Löcher im Asphalt und starker Kaffee. Nur die Hotelsilos am Strand fehlen. Der Küstenstreifen ist überraschend intakt bewaldet und fasziniert mit unglaublich eindrucksvollen Klippen und Grotten.
Heute ist ein grosser Teil der Gegend zum Glück geschützt, was leider den Plastik-Abfall nicht überall einzudämmen vermag.
Die Anreise nach Vieste führt z.B. via Foggia (erreichbar mit dem Zug) der Küste entlang über eine sehr kurvige Strasse (ca. 1h mit dem Auto). Die engen Kurven schützten die Gargano in der Vergangenheit wahrscheinlich vor dem Massentourismus à la Rimini und machen Vieste mehr zu einem Ferienziel als einem Ausgangspunkt (ausser natürlich für die umliegenden Dörfer und den eindrucksvollen „Foreste Umbra„).
Der nächstgelegene Flughafen ist in Bari, rund 3h Autofahrt entfernt.
Die Gegend im Oktober bzw. in der Offseason zu bereisen, war für uns ein Mehrwert, da wir dank unserem Landsmann vor Ort einen „exklusiven“ Zugang zur geschlossenen Surfschule hatten und uns fernab von Touristenströmen erholen wollten. Zudem konnten wir am Wochenende doch noch die sehr empfehlenswerte Grottentour mit dem Schiff machen. Leider war jedoch die Bike-Vermietung bereits geschlossen.
Gargano ist ein Besuch wert. Mit Familie auf einem der unzähligen Campings, als 3-4 Tage Aufenthalt auf der Durchreise, kombiniert mit einer Städtereise nach Napoli oder als Relax/Sport-Woche im Herbst – sofern man das Gerät selber mitbringt.
Rennvelofahren ist der schlechten und unübersichtlichen Strassen wegen nicht zu empfehlen. Biken wäre wahrscheinlich ganz gut aber wohl besser mit Guide oder GPS.
Schwellenland Süd-Italien
Unsere letzten Ferien verbrachten wir in Rio. Die wirtschaftlich aufstrebende Stadt ist bezüglich Infrastruktur ziemlich vergleichbar mit Gargano. Hingegen findet man in Süditalien wenig vom westeuropäischen Standart. Das war wahrscheinlich schon immer so – dennoch zeigt es einmal mehr, dass nach ein paar Stunden Zugfahrt die Währung zwar noch die gleiche ist ansonsten aber fast alles anders. Miserable Bausubstanz, verlassene Baustellen, Löcher in der Strasse und Gebäude, die der salzige Meeresluft wegen in sich zusammen fallen.
Nach der Siesta um 17:00 füllen sich die Strassen mit Rentner, die auf den Parkmauern sitzend endlose Gespräche miteinander führen. Einzig die schrill dröhnenden Motorräder der Jungs und die Knallkörper der Kinder stören die Schein-Harmonie.
Das Leben geniessen vs. Stillstand, denn Innovation ist kaum zu entdecken. Vielmehr wird die Hauptsaison bereits im September beendet und die riesigen Camping-Anlagen stillgelegt. Dies mag richtig sein da die Italiener nach den Sommerferien nicht mehr kommen, blockiert aber den zahlungskräftigen Herbsttourismus getrieben von reisefreudigen Deutschen und Schweizer Rentner – oder „neuen“ Touristen wie Mountainbikef.
Aber vielleicht hat diese „Konservierung“ auch ihre Vorteile und schont die Gegend vor der von Touristen verursachten Belastung.
Das wirtschaftliche worst case Szenario der fehlende Mittelschicht sowie die Krise in Europa und insbesondere in Italien ist in den Strassen präsent und wird auf dem wöchentlichen Kleider- und Ramsch-Markt schonungslos sichtbar: Auf einem riesigen Platz am Dorfrand wird containerweise billigste Billigware angeboten. Obwohl einige wenige Produkte wie Socken ein „Made in Italy“ Label haben, dominiert zu 99% asiatische Importware unterhalb der EUR 10.- Grenze. Die Inlandproduktion von Konsumgüter scheint auf dem Null-Niveau angekommen oder nur noch für Touristen interessant.
Davon ausgenommen ist das Essen: Hier dominieren die Erträge aus dem Meer die Speisekarte. Wahrscheinlich ist das der gefühlte Rettungsanker falls irgendwann alles zusammenbrechen sollte. Von aussen gesehen scheint dies mit einem Quäntchen Innovation, einer Strassenputzmanschaft und etwas Farbe für die bröckelnden Fassaden zu verhindern sein. Aber gut möglich, dass der Grund für die fehlende Dynamik nicht die Bevölkerung sondern die Politik ist und die enormen Abgaben. Das macht Rio wohl besser.
Back in the days… damals als Downhill Skateboarden rückblickend kurz vor dem „gesellschaftlichen“ Aufstieg stand, ich meine abendlichen Freerides den Heinzenberg runter machte und der Asphalt während zwei Wochen zwischen Scheid und Tomils glühte – ja damals sprachen zwar einige schon von der Olympiade aber, dass ein Downhill-Rider mal in einem Mercedes TVC mitmacht, hätten wir wohl nicht gedacht.
Downhill Skateboarden hat sich unglaublich entwickelt. Die Fahrtechnik scheint für mich wie von einem anderen Planeten. Crazy.
Allen Zweifler zum Trotz: Die risikoaffine U.S. haben mit dem America’s Cup der Welt einmal mehr bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Und zwar nicht auf dem Wasser sondern auf den Screens. Mit grossartigen Visualisierungen, coolen Moderatoren, Kameras an allen erdenklichen Orten, solchen Trailers und Quotes wie „On your own you’re nothing but when you’ve got a team like this around you, they make you great“ (James Spithill) wurde ein Spektakel geboten, das sich meilenweit vom europäischen Sportentertainment absetzt. Grosses Kino!
Das Heikelste in Basel ist vom Bahnhof (nicht HB) zur Tramstation zu kommen ohne von einem Tram, Bus, Auto mit ausländischem Kennzeichen oder Velo überfahren zu werden. Das zweite Hindernis ist dann der Rhein. Man weiss da nie so recht ob das nun schon die Landesgrenze ist oder nicht. Heute wagte ich den Schritt, war überrascht wie breit das Gewässer ist und setzte mich in ein Kaffee namens frühling, das ist – wie ich später feststellte – eine Art Kaffee-Labor mit richtig spannenden Angebot. Ein Besuch lohnt sich.