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Airpoll Shooting

Ich liebe Drohnen, weil man damit beispielsweise grossartige Videos von Radfahrer (by Mr. Ivon Vite) machen kann. Gestern shootete ich die Jungs von AirPoll. Die vier Studenten haben ihre High-tech Drohne selber gebaut und fokussieren eher auf den funktionellen Ansatz von Bildern aus der Luft. Hier ein Sneak-Peek.

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Innovation myprojects

FitGram UI

Nach einer kurzen Pause arbeite ich an der Android App „FitGram“ weiter. Die App ermöglicht es Strava, Garmin und runkeeper Daten auf Fotos zu stempeln. Heute haben wir das User Interface fertiggestellt. Es gewinnt keinen Designpreis aber jetzt kümmern wir uns erstmals um die Programmierung :)

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Allgemein myprojects

Go! Preview

„Go! ist kurz umrissen Sportfotografie mit einer Macro-Linse.

Ich sehe dieses Projekt nicht als Gegenbewegung zur etablierten Action-Fotografie mit riesigen Teleobjektiven sondern als parallele Welt. Es ist der Versuch die faszinierenden Details in der Sport- und insbesondere der Wettkampf-Welt festzuhalten und einen Blick hinter die effektive physische Leistung zu erhaschen.
Es ist die Liebe zum Sport und die eigene sportlichen Herausforderungen welche mich antreiben dies zu tun – und weniger die technischen Möglichkeiten der Fotografie.“

Die oben abgebildete Serie ist ein Preview. Die Fotos entstanden am Seelandmarathon in Murten. Vielen Dank an Ramon, dass ich ihn begleiten durfte.

 

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Allgemein

Albula, Herbst und Reha Zentrum Clavadel

Graue Wolkenbänder kleben an den Bergen, der Nieselregen ist kurz davor sich in Schnee zu verwandeln und unsere Hände versteifen sich bei der Abfahrt vom Albula-Pass am Lenker… Drinnen lange ausgeleuchtete Gänge, an den Wänden angeschraubte Apparaturen, aufgewühlte Betten und warmer Kaffee. Schön war’s :)

(mehr zur Radtour hier)

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Meine Geschichte

Willkommen Herbst

Nach der Biketour besuchten wir gestern den Rosengarten in Haldenstein. Leichter Nieselregen, ein mit Wolken bedeckter Himmel und die prächtige Natur, die sich allmählich auf die kalten Temperaturen vorbereitet. Eigentlich die perfekte Umgebung einen Roman zu schreiben – oder eben zum fotografieren und geniessen :)

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Fun

Wanderung auf den Beverin

Der Beverin ist ein grossartiger Berg – das nicht nur weil ich am Fusse dessen aufgewachsen bin.
Und den Beverin zu bezwingen lohnt sich: Der Weg auf den Piz ist abwechslungsreich, teils schön exponiert und mit 2.5- 3.5h Stunden gut zu bewältigen.

Wir wanderten heute um 07:30h in Glas los. Die Nacht verbrachten im Zelt wenig unterhalb dem Glaspass bei einer schönen Feuerstelle, die wir im Dunkeln der Nacht eher zufällig fanden.
Das Wetter für Wochenende war etwas unsicher prognostiziert; wir blieben zum Glück trocken und dank dem Föhn war’s erstaunlich warm.

Nach ein paar wenigen Stunden Schlaf begrüsste uns um 06:25 die Sonne an einem fast klaren Himmel. Wir starten nach einem pragmatischen Frühstück mit einer guten Kadenz in die ersten Anstiege in den Grashängen und erreichten schnell die erste Flanke mit prächtiger Sicht ins Domleschg.
Nach einem kurzen und steilen Zick-Zack führt der Weg auf der Schattenseite durch’s Geröll um den Berg herum. Die letzten Höhenmeter nach der sog. „Beverin-Lücke“ bieten ein herrliches Panorama in Richtung ins Schams.

Wir erreichten nach 2:14h den Gipfel, genossen die prächtige Aussicht in die beiden Täler und verpflegten uns wiederum eher „einfach/traditionell“ ;)

Allmählich begannen die Wolken den Himmel zu durchziehen und wir machten uns auf den relativ anspruchsvollen Abstieg zurück nach Glas.

Prächtig war’s.

BTW: Nach dem IRONBike war’s zu Beginn etwas ungewohnt mit Berg- statt Bikeschuhen zu wandern und ich musste feststellen, dass die Bike-Kleider, die ich angezogen hatte (alles ausser die Hose) zum wandern etwas eng und kurz sind ;)

Life is good!

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Velo

Velo vs. Auto: Top 6 Verhaltensregeln

Das mediale Sommer-Topic im Raum Zürich heisst „Velo vs. Auto“.
Ein clevere Idee, denn im Vergleich zu neugeborenen Prinzen und nicht enden wollenden Aufständen im Osten ist dies ein Diskussionsthema bei dem alle mitmachen können, denn wer nicht Auto fährt, fährt mit grosser Wahrscheinlichkeit Velo, oder möchte gerne Velo fahren – tut dies aber nicht wegen den Autos.

Ich will es mir natürlich nicht entgegen lassen auch mit zu diskutieren. Meine Qualifikation ist ein Arbeitsweg quer durch die Stadt, der mich durch beruhigte Quartiere, über zweispurige Verbindungsachsen und Tram-Hubs führt.

Ein solcher Weg ist in Zürich durchaus machbar und zwar ohne mit dem Leben zu spielen. Die Streckenführung ist für uns Velofahrer in dieser Stadt sicher nicht optimal. Gerade für jüngere oder ältere Radfahrerinnen und Radfahrer sind der intensive Verkehr, die hinterhältigen Tramschienen und die teils fehlenden Velostreifen abschreckend und gefährlich.
Viel bedeutsamer als die perfekten Velowege scheint mir jedoch das Verhalten im Verkehr und da gilt: Als Velofahrer in der Stadt ist man Verkehrsteilnehmer. Mit dieser einfachen Erkenntnis schützt man sich und die anderen. Wer das nicht akzeptiert, sucht sich besser schöne Waldwege.

Ein Verkehrsteilnehmer zu sein, heisst für mich folgendes:

  • Ein anständiges Stadtvelo fahren. Funktionierende Bremsen sind nicht uncool sondern Life-Saver. Ebenso wichtig ist die Geometrie bzw. die Haltung auf dem Velo. Trackbikes sind für Tracks, Rennvelos für schöne Überlandstrasse, Rostlauben vom Kanzlei-Markt für’s Altmetall. Ein gutes Stadtvelo ist wendig und bietet dem Rider einen guten Überblick im Verkehr. Das richtige Stadtvelo ist übrigens kein Abstrich bezüglich Style. Im Gegenteil.
  • Ein richtig sitzender Helm. Bis auf einige Hipster, die scheinbar wenig zu verlieren haben, fast hierzulande fast alle mit Helm. Nur muss dieser auch felsenfest auf dem Kopf halten. Ich war leider bei einem Unfall dabei bei welchem der Fahrer das Helmband nicht geschlossen hatte. Nicht schön…
  • Blick nach hinten. Im Auto ist der Blick in den Spiegel gelernt, beim Velo wird die Welt hinter dem Sattel oft vergessen. Ich fahre pro Woche sicher 3 – 4 mal einem Velofahrer auf, der einfach mal irgendwie mit 6km/h schwenkend einspurt.
  • 5s vs. ein Leben. Damit meine ich die Lichtsignale. Ich kann nicht behaupten, dass ich immer halte – aber es gibt solche, da mache ich es konsequent. In den meisten Fällen bin ich so immer noch schneller als Fahrer die in den Pedalen stehend ganz langsam auf die Strasse hinaus fahren um nicht absteigen zu müssen. Bei Grün ist meine Pedale nämlich am richtigen Ort um gnadenlos zu beschleunigen.
  • Zeichen geben und Blickkontakt. In gewissen Situationen lohnt es sich ein „Auto“ zu sein und die ganze Strassenbreite in Anspruch zu nehmen. Dies gilt beispielsweise beim Einspuren. Wichtig ist dabei immer sehr deutlich ein Zeichen zu geben und sich den Platz so zu holen. Autofahrer hassen Überraschungen. Ich schaue oftmals den Automobilisten direkt an und bedanke mich mit einem Wink sobald ich wieder am Strassenrand bin.
  • Lastwagen immer meiden. Ich überhole aus Prinzip nie einen Lastwagen. Wenn sich ein solcher von hinten annähert und ich beispielsweise gleich die Spur wechsle, gebe ich ein Zeichen damit dieser etwas Tempo rausnimmt und mich nicht überholen muss. Das war noch nie ein Problem und gerade beim Bucheggplatz begegne ich regelmässig einem 6-achsigen Monster-Kipper.
  • Vorsicht bei stehenden Bussen. Nähere ich mich von hinten einem stehenden Bus, bremse ich immer ab und überhole mit Bremsbereitschaft. Sehr oft springen Leute vor dem Bus noch durch und sehen nur eines: Die sich schliessende Bustüre.

Mit diesen einfachen Regeln ist Velofahren in der Stadt bereits viel sicherer. Die mag sich langweilig anhören. Für mich gibt es jedoch viel bessere und schönere Ort rumzushreddern als im Stadtverkehr.
Und nicht vergessen: Auch wenn man als Velofahrer im Recht, der Autofahrer ein Idiot, der Veloweg schlecht signalisiert etc ist: das Auto ist stärker.

Ride On.

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Innovation

Tour de Suisse, Ted King und Strava

Die diesjährige Tour de Suisse ist Geschichte. Alberto Costa nahm dem Leader Mathias Frank den Sieg ab und deklassierte diesen auf den 5. Rang.
Ich verfolgte das Rennen mit einem Auge wobei das gar nicht so einfach war.

Der Radsport hat sich bezüglich Aufmerksamkeit noch nicht retabliert. Gestern hatte 20min.ch zwar einen guten Live-Ticker, ansonsten ist die Präsenz der Tour de Suisse aber in der dritten Reihe angekommen. Fussball, Tennis und Formel 1 dominieren deutlich.
Dies hat durchaus seine Berechtigung zudem half es wenig, dass die Interviews des Leaders Matthias Frank an der Grenze des Erträglichen waren.

Doch nun zum Positiven und Spannenden. Internet sei dank gibt es nämlich eine Reihe sehr spannender News-Quellen. Dazu gehört sicher der Blog von Ted King. Ted ist ein amerikanischer Fahrer, schreibt regelmässig Kolumnen und postet lesenswerte Blogbeiträge, die ergänzende Unterhaltung zu all den Ranglisten und Zeiten.
Wobei auch Fans von Zahlen bei Ted an der richtigen Quelle sind. Er zeichnete seine Leistung auf und teilt diese in seinem Strava Profil. Fährt man selber Velo sind die Werte natürlich äusserst spannend und faszinieren. Tempo, Watt und Herzfrequenz sind unglaublich – und natürlich Anlass für Gratulationskommentare und Kudos aus aller Welt. Das muss für Ted ziemlich cool und motivieren sein.

Lustig ist, dass die TV-Motorräder und der Helikopter seine SRM Daten-Aufzeichnung stören. Die traditionelle Technik scheint da noch stärker zu sein.

Auch auf Strava ist übrigens Roy Jérémy. Roy ist online (noch) etwas weniger emotional als sein amerikanischer Kollege.

Der Blick von Innen bietet eine spannende Ergänzung zur Perspektive vom Motorrad bzw. dem Sportstudio aus.
Wie immer reicht die Technologie alleine aber nicht. Es braucht schon etwas Entertainment-Talent seitens des Autors bzw. Fahrers und da ist der Kalifornier Ted sicher ein Glücksfall. Ein solches Talent in der Schweiz zu finden, ist nur schon kulturell bedingt etwas schwieriger.

Die verhaltene Unterhaltungsfähigkeit scheint sich leider bei der Tour de Suisse Organisation zu bestätigen. Da wird wohl den guten alten Zeiten nachgetrauert, als die Rennen noch während Stunden live in die Stuben übertragen wurden.
Die offizielle TdS Website erinnert an das Jahr 2002, die Newsbeiträge verdienen diese Bezeichnung nicht (aktuellster Artikel ist von vorgestern… und das nachdem der Sieger feststeht) und die offizielle Facebook Page ist nicht viel mehr als ein Fotoalbum. Aber auch die Hard-Fakts sind schwer zu finden und schlecht dargestellt. Dabei ist das Media-Potential mit Live-Streams, GPS-Tracking, Fotos und v.a. den Emotionen der Rider riesig. Letztere wird wohl ein jeder bestätigen, der mal ein Buch eines (Ex-) Pro-Rides gelesen hat.

Naja, ich freue mich jetzt auf das nächste Race an welchem Ted am Start steht :) Keep it up TED KING!

Hier noch ein Auszug seinen Posts:

„…while ripping down the Albulapass and into the very fine city of La Punt, we had to stop for a train. So I may have finished __:__ behind the winner, but we were surely going to finish up a solid minute or even two minutes faster were it not for these Swiss trains and its militaristic precision.“

„Plus by this point it was raining, because that’s what it does consistently in Switzerland.“

„..Question: can anyone from Switzerland or who speaks some iteration of Swiss tell me what „Hopp hopp!“ means when cheering on a bike race?“

Them: „Hey Ted, go pull the peloton for four hours in Stage 4 of Tour de Suisse.“ Me: „Okay“

Credit: Ted King

Photo: Ted King zeigt es allen (an einem Race in den U.S.) Credit: Ted King (Facebook Page)

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Innovation

CHF 4.80

Ich überlasse das öffentliche (online) Beklagen eigentlich lieber anderen. Aber die Zürcher Kaffeepreise sind schon etwas verrückt. Bei CHF 4.80 für einen einfachen „To-Go“ scheint mir die Verkaufsstrategie schon etwas mutig. Höchste Zeit für ein „Budget-Kaffee-Franchise“ auf max. 5m2.

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Fun

Der Sommer holt auf

Die Sonne löst den wochenlangen Regen ab und Zürich ist wie verwandelt :) Die Leute schlendern unkontrolliert durch die Strassen, lachen einander an, tragen die vor zwei Monaten gekaufte Sonnenbrille, steigen in den Keller und prüfen den Luftdruck in den Veloreifen, lassen das Cabrio runter und kreisen ums Bellvue, kaufen Glaces trotz den Push-Notifications der Ernährungsplan-App – und sind einfach glücklich. Herrlich. Keep it up Sommer!