Obwohl zu heisser bzw. zu kalter Kaffee für mich nicht ein riesiges Problem darstellt, finde ich die Idee von „Joulies“ noch lustig.
Auf der Bahn
Als Alternative zu den wegen Revision etc. geschlossenen ASVZ-Sportanlagen, wagte ich mich heute mal wieder auf die Tartan-Bahn. Obwohl ich bekanntlicherweise während dem Joggen sehr schnell die Räder vermisse, faszinieren mich diese Bahnen.
Wahrscheinlich sind es die weissen Linien auf dem roten Belag und die „lineare“ Trainingsmöglichkeit.
Anyway: Ich nutzte für die erste Einheit einen Runkeeper 2.25 Miles Workout. Via Runkeeper App wählt man diesen Coaching Modus aus und startet wie gewohnt die Aufzeichnung. Eine nette Damenstimme weist einem während dem Training regelmässig darauf ob man schnell, ganz schnell oder langsam springen soll, wieviele Miles man schon hinter sich hat und gibt die Durchschnittszeit pro Miles durch. Eigentlich noch ganz cool, falls man diese Art von Training mag. Bedingung ist aber zu wissen wieviele Miles eine Runde misst – denn die Umrechung Miles in Kilomter/400m = Bahnenrunden während dem Springen ist nicht ganz einfach. Entsprechend schlecht war meine Einteilung.
Abschliessend rannte ich dann noch ganz traditionell 3km – und beschloss wieder mehr auf die Bahn (aus-)laufen zu gehen.
Diplomausstellung
Jährlich wiederkehrend besuchte ich gestern die Diplomausstellung der HGKZ aka Schule der Künste Zürich – und wie jedes Jahr heisst die Herausforderung die Perlen zu entdecken.
Neben sehr vielen langweiligen Nachahmung und Werken, die man schon tausend Mal gesehen hat (z.B. Portraits von U.S. Bürgern) gibt es diese aber doch immer.
Dieses Jahr zählt für mich die eine Hälfte der Kaugummi-Installation dazu (bei der ich mir nicht sicher bin ob sie eine Abschlussarbeit oder lediglich Ausstellungsentertainment ist). Am Anfang eines rosa Teppichs liegen Kaugummis auf zwei Podesten und am Ende dessen ist eine durchsichtige Abfall-Box für die Verpackung. Der zweite Teil der Installation – welcher meines Erachtens keinen Mehrwert bringt – ist ein Tisch als Depot für die gekauten Kaugummis.
Bei den „Freien“ überzeugte ein Sternenteppich und unter gewissen Vorbehalten drei schwarze Bilderrahmen. Beim Sternenteppich finde ich den Star-Wars Retro Aspekt spannnend bzw. der Gedanke, dass sich in den nächsten Jahren durchaus eine Gegenbewegung der aktuellen radikalen „Teppich-sind-hässlich-Bewegung“ bilden könnte.
Die drei schwarzen Rahmen haben zwar einen sehr starken Punk/Gothic Aspekt – welchen ich sehr langweilig finde – dennoch gefiel mir die Umsetzung noch gut.
Spannend war zu sehen, wie sich der Game-Design Studiengang entwickelt und dies recht positiv. Die Kinek von Microsoft scheint bei den Abschlussarbeiten der grosse Renner zu sein, was zwar durchaus cool, aber schon recht Mainstream ist. Die Technologie lenkt da – obwohl das Gerät im Mediamarkt gekauft werden kann – etwas sehr stark vom Content ab.
Abschliessend gilt es die Vorkurs Arbeit „Hier und anderswo“ von Dennis Ginsig hervorzuheben (via Alex). Ein paar vielversprechende Jährchen von der Masterarbeit entfernt, überzeugt Dennis mit einer .gif Serie, welche zwar nicht mit Neuigkeit aber mit einer äusserst bemerkenswerten kreativer und ebenso soliden Umsetzung überzeugt. Gratulation.
Foto-Credit: Dennis Ginsig
Killer Robots
Regen
Gibt’s eigentlich Wetter-Small-„Posts“? Wenn ja dann ist dies einer. Aber eigentlich will ich die WordPress App und mein neues Bloglayout testen..
Uster
Chris Bryan Films Phantom Reel
Vor einer Weile habe ich über Camera Arrays, Amateur-Drohnen und das 1474 Megapixel Photo des Inaugural Day’s im Zusammehang mit der rasanten Entwicklung in der Fotografie- und Filmtechnik geschrieben.
Dabei geht es nicht ausschliesslich darum Bilder „besser“ sondern auf eine neue Art darzugestellen. Und dies scheint Chris Bray mit seiner Phantom HD GOLD ebenfalls zu machen. Sein Showreal (via Andri, thx) zeigt erstaunliche Zeitlupen-Aufnahmen und führt dem Betrachter Bildabläufe vor, die in dieser Art für ein menschliches Auge nicht sichtbar sind. Chris ist aber alles andere als ein Ingenieur in einem Labor. Neben der Technik überzeut sein Reel mit sehr schönen Inszenierungen und einem faszinierenen Wechsel zwischen oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche. Ja und dass er Kelly Slater neben einer unbekannten Schönheit (11:11) die Hauptrolle im Reel spielen lässt, nimmt man Chris auch nicht übel. Well done – und definitiv 12min wert.
Credits: chrisbryanfilms.com
Vorgeschrieben
Mein drittes Nokia hatte eine grossartige Auswahl an vorgeschiebenen SMS-Nachrichten wie z.B. „Ich liebe dich.“, „Es wird heute etwas später“ etc. Und weil ja sowieso immer alles nur recycled wird, habe ich hier eine Zusammenstellung von vorgeschriebenen Tweets erstellt die mit einem Klick getweetet werden können. Ich werde die Liste natürlich laufend updaten.
Tweet Neuste Studie zeigt 123.4% Wachstum von Twitter: suprrrsocialmediastudien24.net
Tweet Die besten 10 Social Media Tricks für Brands: 10supertricks.cu
Tweet Kennt jemand den neuen Dienst „Trittr Empire Reward“? Erfahrungen?
Tweet Der #esc war soooo übel.
Tweet So, jetzt erst mal einen Kaffee xoxo
Tweet Ich brauche jetzt unbedingt einen Kaffee!!!!!! #party #montag
Tweet Es sind die Menschen, deren Glück und Erfüllung du zu verwirklichen du gedenkst, und nicht deren Goldfische | John Smith
Tweet Obama ist kein Amerikaner. Und schon gar nicht schwarz.
Tweet Es regnet und ich habe keinen Schirm.
Tweet Bus ist mir vor der Nase weggefahren.
Tweet I’m at Suvarnabumi Airport, Bangkok http://4sq.com/j6lNFf
Tweet Wr sind so bsoffen: twitpic.com/4ygp1l
Facebook Tag Fotowettbewerb
Crosspost von daviesmeyer.com// Seit gestern können auf Facebook Fotos mit Pages getaggt werden. Dies war bis anhin Personen vorbehalten. Ein User, der beispielsweise ein Foto hochlädt auf welchem ein Produkt sichtbar ist, kann dieses nun mit der Page verlinken. Ich habe beispielsweise auf meinem Facebookprofil ein Foto auf welchem ich ein T-Shirt von American Apparel tragen und auf welchem DAVIES MEYER abgebildet ist. Folglich kann ich auf dem Bild die Page von DAVIES MEYER und jene von American Apparel taggen.
Das Page-Taggen ermöglicht es auf einfachste Weise beispielsweise einen Fotowettbewerb auf Facebook zu erstellen. Dazu reicht der Aufruf „Bild hochladen, taggen und gewinnen“. Da die getaggten Bilder auf der Page sichtbar sind, kann einfach ein Gewinner gezogen oder anhand der Anzahl Likes gewählt werden.
Abb. 1: Fotoalbum im Userprofil
Abb. 2: Foto taggen
Abb. 3: Getaggtes Foto auf der Page
Framed
Das Konzept von „Stores“ – wie der AppStore von Apple oder der Android Market – scheint aufzugehen oder ist es bereits.
Die Gründe dafür sind u.a. dass das langersehnte Micropayment auf dem Web mit den Stores nun endlich salomfähig wurde. Zudem wird dem User eine zentrale und einfach erreichbare Anlaufstelle geboten auf welcher die Produkte mehr oder weniger einheitlich dargestellt sind und Reviews gesammelt werden.
Aus heutiger Sicht ist einzig erstaunlich, dass es so lange gedauert hat bis sich Stores etabliert haben. Davon ausgenommen sind natürlich die Package Manager der Linux Distributionen, welche m.E. durchaus als Vorläufer bezeichnet werden können.
Samsung macht nun mit einem interessanten Produkt namens Framed einen weiteren Schritt in der Store-Welt und erweitert das App-, Video-, Bücher- und Sound-Angebot um Kunst. Hardwareseitig ist das Keyprodukt eigentlich nichts anderes als ein grosser digitaler Bilderrahmen (mit einem leider schwarzen Rahmen).
Abgesehen von der vereinfachten Zugänglichkeit Kunst so zu kaufen, hat die Idee m.E. durchaus das Potential die digitale Kunst zu fördern. Bis anhin kämpft diese um Kunden ausserhalb der Museen und Medienunternehmen. Zudem wird digital produzierte und somit „flüchtige“ Kunst wohl einen ähnlichen Effekt hervorrufen wie beim Wechsel von CDs auf MP3’s zu beobachten war, nämlich der kurzzeitige und schnell wechselnde Konsum.







