Nach 20 Jahren wieder mal am Fasnachtsumzug in Chur. Qualitativ nach wie vor umstritten… Und um 20:00h beginnt das Botellón. Prost.
Nach 20 Jahren wieder mal am Fasnachtsumzug in Chur. Qualitativ nach wie vor umstritten… Und um 20:00h beginnt das Botellón. Prost.
Chrysler hat mit dem „Chrysler Super Bowl 2012 Commercial“ einen Werbe-Coup gelandet. Das Unternehmen setzte bereits mit einem Eminem-Videos stark auf das (alte) amerikanische Wir-Gefühl. Mit dem von Clint Eastwood produzierten Clip erreicht das Thema aber ein neues Level. Während hierzulande für Eurobonus und Sparprämie geworben wird, zeigt Chrysler, dass Verkaufsabsatz auch mit Image erreicht werden kann. Back to the roots!
Crosspost von ridingcapeepic/ Am Sonntag machte ich mit dem Bike eine mittlere Tour rund um den Zürchersee, die mit einem Rennvelo durchaus zu empfehlen ist. Gestartet bin ich am Bellvue und erklimmte von da den Anstieg nach Forch. Fälschlicherweise glaubte ich, dass der Zollikerberg kurz vor dem Ziel ist. Danach zieht die Strasse noch ein paar Kilometer weiter. Für’s Warmlaufen auf 70% ist die Strecke aber ideal.
Abschliessend fuhr ich auf der Ebene Richtung Rütihof und runter nach Wetzwil. Bei Chrüzlen entschied ich – nicht ganz beabsichtigt – eine Schleife nach Egg zu machen. Von da radelte ich weiter nach Hombrechtikon und nach Rapperswil. Auf der Stecke gäbe es einige schöne MTB-taugliche Abkürzungen, die ich jedoch nicht wagte zu nehmen.
In Rapperswil angekommen beschloss ich die Strecke zurück nach Zürich nicht mit dem Zug sondern velofahrend in Angriff zu nehmen. Ein Stecke, die man einzig aus Trainingszweck fährt – oder damit mal erzählen kann, dass man den See umrundet hat. Die Kantonsstrasse scheint endlos und die die Strasse säumenden Tankstellen tragen nicht viel zur Abwechslung bei.
Zurück in Zürich nahm ich den abschliessenden Anstieg nach Öerlikon in Angriff.
Ich liebe diesen Typen einfach :)
Zwischendurch ist es einfach schön hier.
Inspiriert von der grossartigen Candy Chang und der Post-it War Invasion in Hamburg haben wir diese Woche eine interaktive Installation kreiert.
Mit Post-it Zettel schrieben wir „Ich will mehr:“ an die Scheibe des Büros und hängten die Rückprojektionsplatte auf. Auf dieser projizierten wir den Live-Stream, aufgenommen von der Webcam welche durch die Scheibe hindurch ein auf der Aussenseite hängendes Post-it filmte. Dieses Post-it konnte von den Passanten selber beschriftet werden.
Nach 6 Tagen „online“ wissen wir, dass sich die Kreis 4 Bevölkerung u.a mehr „FCSG“, „Sonne“, „Palmen“, „Liebe“ und „unkomplizierte Menschen“ wünscht :)
Avi: Eighty-six carats.
Rosebud: Where?
Avi: Zürich.
Rosebud: Zürich?
Avi: Zürich.
Avi’s Colleague: Zürich?
Avi: Yes, Zürich. You know: hippster, fixed gear, lake, banks, worse weather, Huldrych fucking Zwingli … ZÜRICH.
Was:
Occupy* Lioninside (*für Essen und Matratzen ist gesorgt, Getränke mitnehmen)
Datum:
Samstag 3. Dezember 2011
Zeit:
ab 20:00h
Ort:
Kalkbreitestrasse 98, 8001 Zürich
Facebook? ok.. hier
Das war ein fulminanter Start am Social Good Summit.
Ted Turner war erster Gast und präsentierte sich in bester Laune. Der Charismatiker sprach über Atombomben, Krieg, Media und anderes (backstage auch über Viagra).
Ted verkörpert kompromisslos den Bilderbuch U.S. Amerikaner der 70er. Multimillionär, Top-Rhetoriker und „radikal-sympathisch“. Und jede Antwort schliesst er mit mindestens einem Spruch.
Ein weiteres Highlight am frühen Nachmittag war Scott Harisson, der Gründer von Charity Water. Scott organisiert ein Projekt genauso, wie man es sich im 2011 vorstellt: User spenden online Geld und können auf Google Map den Ort aufrufen und die Wirkung ihres Investments auf Bilder mitverfolgen.
Zudem trennt er strikt zwischen Funds und Donations. Ersteres ist für die Brunnen, zweites für die Organisation.
Charity Water ist ein sehr schönes Projekt und definierte in den letzten fünf Jahren eine Benchmark bezüglich Information, Transparenz und online Anbindung.
Der nächste Redner war Nicholas Negroponte, der mit seinem Projekt „One Laptop per Child“ international Anerkennung fand. Nach dem grossen Mediahype 2005 beim Launch in Davos ging das Projekt in der Öffentlichkeit etwas unter. Zu unrecht, denn die Zahlen, die Negroponte zeigte sind beachtlich – und auch seine Pläne für die Zukunft (u.a. eine Tablet-Version mit Solarzelle). Um seine Arbeit zu rechtfertigen, fragt sich Nicholas jeden Morgen immer die gleiche Frage: „Ist das was ich mache auch interessant für den privaten Sektor?“ Wenn er diese Frage je mit ja beantwortet, hört er auf.
Eine Marketing branchenspezifisch spannende Keynote hielt Simon Mainwaring von WE FIRST. Er erzählte von den „Social Good“ Tätigkeit der grossen Brands und deren Trends.
Die letzte Keynote hielt Alec Ross, Senior Advisor for Innovation, Office of Secretary of State Hillary Clinton. Die Keynote war hochspannend. Er analysierte die Unruhen in Nordafrika im Kontext der Technologie und zeigte auf, dass im Vergleich zu früher kein sichtbarer „Leader“ mehr nötig ist um eine Revolution zu starten. Er hält übrigens eine Stelle inne, die in der Schweiz zwingend geschaffen werden müsste.
Wie alle Redner faszinierte die Keynote von Ross mit einer sehr pragmatische und – aus europäischer Sicht – sehr „amerikanischen“ Sichtweise.
Es geht nicht mehr darum zu diskutieren ob gedruckte Zeitungen eine Zukunft haben, ob es gut ist, dass fast jeder Flüchtling nichts ausser ein Mobile hat oder dass sich Gesellschaften vernetzen und Regierungen dies nicht kontrollieren können. Vielmehr geht es darum „to deal with it“.
Hotel gewechselt (das neue kostet aber immer noch ein Vermögen). King Kog Veloshop aufgesucht (leider eine Altmetallsammlung). Mit dem Taxi von Brooklin via Manhatten nach Brooking gefahren (der Taxifahrer verirrte sich). Kaffee in einem sehr netten Café mit Innenhof, Brooklin Flea Market mit grossartiger Kulisse aber leider keinen schönen Brillen, prächtiger Spaziergang zur Pulaski Brücke, Ausflug nach Queens in ein Indisches Restaurant. Just nice :)