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Meine Geschichte

Technologie sei dank

In meinen jungen Jahren war ich wahrscheinlich etwas unvorsichtig mit meinen Knies. Dies führte dazu, dass ich nach einer Hydro Speed Session auf dem Hinterrhein mein Knie nicht mehr bewegen konnte. Im Regionalspital griff der Arzt zur ganz grossen Zange und entfernte den angerissenen Minikus grosszügig raus. Nicht ganz optimal… Von da an warnen mich alle vor der Artrose. Sehr hilfreich :D Ich setzte jedoch – neben Training – meine ganze Hoffnung in die Technologie. Und einmal mehr hat’s sich’s gelohnt!

3D Drucker sei dank, gelang es vor kurzem einen Meniskus zu printen. Morgen rufe ich meinen Arzt an!

Columbia University Medical Center researchers have devised a way to replace the knee’s protective lining, called the meniscus, using a personalized 3D-printed implant, or scaffold, infused with human growth factors that prompt the body to regenerate the lining on its own. The therapy, successfully tested in sheep, could provide the first effective and long-lasting repair of damaged menisci, which occur in millions of Americans each year and can lead to debilitating arthritis.

 

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Innovation

DIY Hörbuch

Damit sich die 2010+ Generation eines Tages nicht fragen muss, was das Wort „Buch“ im Begriff „Hörbuch“ eigentlich zu suchen hat, haben wir ein physisches Hörbuch gebastelt.

So geht’s:

  1. Im Regal nach einem alten, dicken Buch suchen, z.B. das Bundesstrafgesetz.
  2. Eine kleine Bluetooth Speaker wie z.B. diesen hier auf Amazon bestellen.
  3. Mit einer Stichsäge und deiner Schablone ein Loch in 3/4 der Seiten sägen.
  4. Buch schön einfassen.
  5. Speaker ins Loch legen und mit 1/4 der Seiten überdecken.
  6. Den Speaker via Smartphone ansteuern und ein Hörbuch abspielen
  7. Fertig :)

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Velo

Mountainbiken in Davos

Vier Tage rockten wir einheimisches Gelände – und es war grossartig. Wir quartierten uns im Hotel Strela in Davos Platz ein. Das Bikehotel hält was es verspricht und  bietet mit Bikewaschplatz, Veloraum, Kompressor, Werkzeug und einem Wäscheständer in der Dusche genau jene Kleinigkeiten, die es braucht.

Die Anreise am Freitag mit dem Zug war die übliche SBB-Hölle, danach ging’s auf einen Warm-Up Ride Richtung Stelapass und weiter zum Chörbschhorn. Des eisigen Regen wegen mussten wir jedoch ein paar Höhenmeter vor dem Ziel abbrechen. Zurück im Tal reichte es dafür noch für einen Abstecher ins Coop Restaurant ;)

Tag 2 begann mit einem langen Ride durch’s Dischma Tal. Beim Dürrboden angekommen, ging’s mehr oder weniger wandernd hoch auf den Scalettapass. Nach einer kurzen Rast in der Schutzhütte folgte der Downhill runter ins Val Funtauna. Dieses war vom Regen ziemlich aufgeweicht und führte uns zum Anstieg Richtung Keschhütte. Da angekommen folgte ein grossartiger Downhill Richtung Chants, Bergün und weiter nach Filisur. Ein mächtiger Singletrail verbindet die beiden Dörfer.
Kurz nach Filisur folgte der dritte Anstieg – und zwar unverkennbar. Die Nachmittagssonne und die herrliche Aussicht halfen uns die Höhenmeter bis nach Wiesen zu überwinden. Anschliessend ging’s dem Bahndamm entlang und über das 80m hohe Viadukt Richtung Davos. Der Coop war bei der Ankunft leider bereits geschlossen aber eine Pizza passte auch prächtig zum Tag.

Am dritten Tag trampelten wird erneut auf den Strelapass. Die Strecke bis zum Dorftälli ist sehr gut fahrbar und hat eine dankbare aber umso sportlichere Steigung. Danach ging’s via Panoramaweg auf den Strelapass und runter ins Tal nach Langwies. Dort angekommen, folgte ein konstanter Anstieg durch’s Fondei auf der Durannapass. Die Alp ist wahrlich ein kleines Paradis.
Nach einem schlammigen Downhill Richtung Serneus führte die Tour über einen letzten Anstieg nach Wolfgang und Davos. Und da erfüllte sich auch mein Wunsch nach jenem Cordon-Bleu, von dem ich die letzten 800hm träumte.

Am vierten Tag machten wir einen angepriesenen Rundkurs von Davos nach Monstein und runter zur RhB Station Wiesen. Von da geht etwas via Wiesen Dorf und Schmelzboden zurück nach Davos . Die Route führt über sehr schöne Trails mit gutem Flow und hält definitiv was sie verspricht.
Zurück in Davos durften wir im Hotel noch duschen (sehr cool) und danach ging’s Richtung nach Landquart.

Es waren grossartige vier Tage. Im heimischen Gebiet „Ferien“ zu machen und erst noch in einem Hotel zu übernachten, scheint etwas ungewöhnlich. Es ist aber äusserst empfehlenswert, denn nur so sind Ferien so richtig Ferien. Zudem bietet Davos wahrhaftig einen Playground für CC Mountainbiking.

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Allgemein myprojects

Notificate.me

Sometimes a notification is just enough. Below a simple wireframe of my app idea „Notificate.me“. As a user you are able to subscribe to a notification like „the ranking list is online“ or „sign up is ready“. No email or phone number needed. As a „notifier“ (event manager etc.) you are able to create and send one notification. You will never how many subscriber you have but that’s ok. It’s like those phone numbers we had to call as kids to know if the hike is gonna happen or not.

Mockup

 

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Avatar Messenger

For sure messenger apps are the new communities. During my ride at the Alpenbrevet I had the idea to create a messenger with „gestures“. But instead of using stickers or emoticons my messenger is using animated avatars. This is way cooler and the user is even able to style his avatar. 2nd life style :)
Since I’m busy with my other start-up projects I’ll participate in the Le Web Start Up competition.

Thanks to Eduardo Mejia for the UI.

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Velo

Alpenbrevet 2014

4 Pässe, Sonnenschein, Regen, Hitze und eisige Kälte.
Ich wagte mich letztes Wochenende zum ersten Mal an ein Endurance Race mit dem Rennvelo – und es hat Spass gemacht.
Leider war ich die Tage vor dem Start krank und musste mich daher mit “Finishen” begnügen. Das klappte aber prächtig.
Das wechselhafte Bergwetter und die stetig sinkende Temperatur bis 2 Grad waren sicher die grössten Herausforderungen der Tour. Der persönliche Tiefpunkt war aber, dass mein Sparringspartner einer gebrochenen Speiche wegen bereits nach 32km aussteigen musste.
Schön war’s! Vielen Dank für Organisieren. Keep it up!

 

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Meine Meinung zu

Selektion dank User Data

Die Snowden Affäre hat eine weltweite Diskussion zu Privacy ausgelöst und dazu geführt, dass heute ein grosser Teil der Webnutzer sich dem Datenhunger von Institutionen und Unternehmen bewusst sind. Die Vorstellung, was dies für den User effektiv bedeutet, bleibt aber grösstenteils schwer nachvollziehbar. Viele Nutzer scheinen sich mit der Vorstellung zufrieden zu geben, dass die Unternehmen anhand der Daten Werbung besser steuern (Targeting) können – was ja auch Vorteile hat.
Man muss kein Pessimist oder Verschwörungstheoretiker sein um festzustellen, dass diese Art der Datennutzung durchaus interessant ist aber eigentlich fast niemanden wirklich interessiert. Wir sind schon längst in der nächsten Phase und die heisst „Selektion“.

Einer Userin, die Babywebsites aufruft, eine Frauenart-Praxis auf dem Smartphone sucht und besucht sowie mitten in der Nacht Facebook checkt, mag empfänglich sein für Baby-Wiegen-Werbung. Viel interessanter ist diese Information aber für den HRM-Verantwortlichen, bei dem sie sich gerade für einen neuen Job vorgestellt hat oder für den Vermieter, der ihr eine Wohnung vermieten möchte. Sieht letztere zudem, dass ihr Ehemann regelmässig Stellen in New York sucht und spätabends Skype Konferenzen führt, wird er wohl jemand anders bevorzugen. Oder vielleicht waren auch seine regelmässige Besuche eines Kaffees mitten am Nachmittag entscheidend um nicht in die engere Auswahl zu kommen. Immerhin bezahlt er wenig Versicherungsprämie, da er selten in Apotheken ist, nicht nach Krankheiten sucht und regelmässig sein Running-Training aufzeichnet.

Es bleibt spannend.

 

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Eiger Ultra Trail 2014 – Sneak Peak II

Vor wenigen Stunden, um 07:20h, erreichte der letzte klassifizierte Trail Runner den rettenden Torbogen in Grindelwald. 27 Stunden in hochalpinem Gelände mit einer aufs Minimum reduzierten technischen Ausrüstung scheint unvorstellbar. Genauso die unglaubliche Siegerzeit von 11:56:42 von Urs Jenzer. Das ist der Eiger Ultra Trail 2014. Mit 101km und 6700 Höhenmetern ein Endurance Event der Superlative.

Doch Zahlen sind bei dieser Streckenführung relativ. Der frühe Start, der gnadenlos steile Anstieg kurz vor dem ersten grossen Verpflegungsposten auf der First, das hochalpine Gelände auf dem Faulhorn, die heisse, angestaute Luft auf dem Weg zur Schynige Platte und der heftige Abstieg runter ins Tal, um da zu realisieren, dass man nicht mal die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht hat, machen dieses Rennen aus.

Nach dem Verpflegungsposten am tiefsten Punkt der Route, stellten sich gerade noch 80% des Feldes der zweiten grossen Prüfung und kämpften sich in den erneuten Aufstieg via Wengen auf den Männlichen und über den immens langen Trail Richtung Grindelwald und Ziel. Das letzte Drittel absolvierte das Mittel- und Schlussfeld über Stunden im Scheinwerfer-Licht der eigenen Stirnlampe.

Ich war mit dem IRONMAN Athleten Sascha Riela am Eiger Ultra Trail dabei und verfolgte seinen Lauf mit der Foto-Kamera. Ein grossartiges Erlebnis mit Hochs und Tiefs über eine Zeitspanne von knapp über 12 Stunden. Leider musste Sascha trotz genügend Power in den Beinen den Wettkampf auf die halbe Distanz, den E51, verkürzen. Die von der konstanten Reibung verletzte Haut an seinen Füssen verunmöglichte das Beenden der 101 Kilometer Lauf-Strecke.

Mit meinen Erfahrungen als Endurance Mountainbiker konnte ich den unglaublichen Belastungen der Trail Runner nachfühlen. Im Unterschied zum MTB Marathon hämmert diese auch beim abwärts gehen auf den Körper ein. Running ist 100% Belastung über 100% der Zeit. Für Anreiz, Adrenalin, die Freude an der Herausforderung ist also gesorgt.

Der Sport ist gerade dabei richtig durchzustarten und man darf in den kommenden Jahren einiges erwarten – auch auf Mainstream Niveau. Das traditionelle Wandern wird den frischen Wind spüren und sich hin zu einem leichteren und technischeren Sport bzw. Hobby entwickeln.
Der Eiger Ultra Trail ist mit seiner perfekten Organisation, der spektakulären Umgebung und v.a. dem grossartigen Spirit auf allen Ebenen ein würdiges Aushängeschild.

Vielen Dank an Sascha und an das Mediateam für die professionelle Betreuung. Keep it up.

(Wie folgt ein paar allgemeine Eindrücke. Die Dokumentation mit Sascha Riela folgt. Die Fotos sind nicht bearbeitet und können frei verwendet werden).

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myprojects

Eiger Ultra Trail #projectgo

In wenigen Stunden startet hier in Grindelwald der „Eiger Ultra Trail“. Die Königsdisziplin, der E101, führt über geschlagene 101km und bissige 6’700Hm durch die umliegenden Berge. Kein Kindergeburtstag also sondern Running bis an sämtliche Grenzen.

Mit dabei ist der Aargauer Triathlet Sascha. Der mehrfache Iron Men Athlet hat seine Premiere hier im Hochgebirge und will die Strecke in 20h hinter sich bringen. Und ich versuche so lange wach und ihm auf den Fersen zu bleiben.
Ausgerüstet mit der GH2 und Macrolinse versuche ich so nahe wie möglich zu kommen. Das ist Teil 2 meines ProjectGO! Das ist gnadenlose Endurance.
Und jetzt geht’s ab ans Briefing.

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Meine Geschichte Velo

Endurance vor der Haustüre

 

Nach Genf zu trampeln gehört wohl ins Repertoire eines jeden Amateur-Radfahrers.
Am letzten Freitag nahm auch ich die Strecke ab Zürich in Angriff. Organisiert vom RV Zürich starteten wir zu dritt mit einem Begleitfahrzeug abends um 19:00 in Altstetten. Wir fuhren in der Abenddämmerung Richtung Olten und weiter nach Solothurn. Von da ging’s mit einem Big Mac im Magen durch die Nacht Richtung Murten und Lausanne. Mit dem Sonnenaufgang im Rücken fuhren wir die letzten 60km dem Genfersee entlang ans Ziel.

Es lief mir recht gut. Ich hatte vorgängig etwas Bedenken wegen der Müdigkeit, da ich kein Nachtmensch bin. Zu meinem Erstaunen war das aber gar kein Problem.
Den schwierigsten Streckenabschnitt erlebte ich ziemlich am Anfang. Ich spürte relativ früh meine Oberschenkel und kam daher schlecht „rein“. Der „Schmerz“ blieb dann aber über die ganze Strecke konstant und belastete mich zum Glück nicht weiter.
Die Strecke ist relativ eben, hat aber einen markanten Anstieg  kurz vor Lausanne. Dieser löst die sehr eintönige Gegend um Henniez ab. Wir trampelten sehr diszipliniert hoch und mein Blick verliess die leuchtende Höhenkurve auf dem Garmin selten. Das mache ich immer dann, wenn ich eine Strecke „durchbringen“ will. Das gelang uns auch recht gut.
Nach Lausanne führt die Strasse dem See entlang nach Genf. Meine beiden Begleiter warnten mich vor diesem erstaunlich langen Abschnitt. Wahrhaftig hatte ich 30km vor dem Ziel einen leichten Hungerast. Ein Riegel und ein Gel halfen kurzfristig aus. Nur gegen das Schmerzen des Sattels hatte ich zu diesem Zeitpunkt kein Rezept mehr.
Kurz vor 07:00 fuhren wir in Genf ein.

Die Tour hat mächtig Spass gemacht und das vor allem dank der super Teamleistung: Wir waren ein sehr gutes und ausgeglichenes Team und hatten mit Harry einen grossartigen und mitfiebernden Betreuer :). Vielen Dank.

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